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Rastatt Nach Tunnel-Panne: Arbeiten am Tunnel in Rastatt werden 2020 fortgesetzt

Nach der Tunnelhavarie der Rheintalbahn vor zwei Jahren will die Deutsche Bahn 2020 die unterbrochenen Arbeiten im badischen Rastatt fortsetzen. Zunächst sollen die noch fehlenden 200 Meter der nicht beschädigten Weströhre des Tunnels fertiggestellt werden, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Damit an der schwer beschädigten Oströhre der Neubaustrecke weiter gearbeitet werden kann, sollen die beiden Gleise der bestehenden Bahnstrecke vorübergehend auf einer Länge von 700 Metern verlegt werden. Die Oströhre soll in offener Bauweise saniert werden.

Im August 2017 waren Wasser, Sand und Kies in den gerade fertigen Tunnelabschnitt unterhalb der bestehenden Bahntrasse gesickert. Die Schienen der Rheintalbahn sackten ab, die Strecke wurde sieben Wochen lang gesperrt. Um weitere Schäden zu verhindern, pumpten Arbeiter große Mengen Beton in den Tunnelabschnitt. Die Tunnelbohrmaschine wurde mit einbetoniert. Die Rheintalbahn ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen im europäischen Streckennetz.

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Baustelle Rastatter Tunnel: Die Deutsche Bahn will die Strecke Karlsruhe-Basel ausbauen. Eine wichtige Maßnahme: der Bau eines neues Eisenbahntunnels in Rastatt. Alle Informationen zum Bauvorhaben, dem Fortschritt und den Auswirkungen für den Bahnverkehr finden Sie in unserem Dossier.
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  •   mkalle
    (79 Beiträge)

    06.08.2019 10:52 Uhr
    Nach Westen
    Nach Westen hin wäre die bessere Lösung, da ist deutlich mehr Platz, es müsste halt die Sporthalle abgerissen werden, aber die steht sowieso im Weg. Da reichen aber 700m Gleis nicht aus, die Umleitung müsste bis südlich des Trogbauwerkes etwa 1600m lang sein. Man wird wo sie ich die Bahn kenne, das Gleis nach Osten verlegen, wo mindestens zwei Wohnhäuser abgerissen werden müssen, und dann immer noch nicht genug Platz sein wird um vernünftig und sicher den Tunnel in offener Bauweise fertigzustellen.
    Nur dann reichen die 700m Gleis.
    Man arbeitet also mit der gleichen Einstellung weiter die auch zur Entstehung dieses Unglückes geführt hat, alles zu kurz, zu knapp, zu wenig.
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  •   kommentar4711
    (2300 Beiträge)

    06.08.2019 14:22 Uhr
    ANTWORT AUF "NACH WESTEN"
    Ich denke da geht es rein um die Kosten. Und um die Zeit. Die Turnhalle wird man nur abreißen dürfen wenn man zuvor eine neue baut. Alleine das würde länger als bis 2020 dauern. Außerdem dürften die Kosten für eine neue Turnhalle plus 900m mehr neues Gleis höher sein als für zwei Häuser. Und die Anwohner sind vielleicht noch froh für ein Haus direkt an der ICE-Trasse gutes Geld heraushandeln zu können.
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  •   mkossmann
    (134 Beiträge)

    06.08.2019 13:20 Uhr
    Da wo die Weströhre derzeit noch gebaut wird
    dürfte gerade noch soviel Platz sein, um zwischen Halle und Baustelle für die Oströhre durchzukommen. Vorausgesetzt der Zielschacht der Weströhre dort wird nicht mehr gebraucht.
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  •   mueck
    (11017 Beiträge)

    06.08.2019 16:52 Uhr
    !
    Das würde ich auch so sehen. So ergibt "Zunächst sollen die noch fehlenden 200 Meter der nicht beschädigten Weströhre des Tunnels fertiggestellt werden" auch einen Sinn, denn genau so macht man den Baugrund frei für die Umfahrung. Danach muss man sich nur mit dem nördlich angrenzenden Bauern einigen, denn von dessen Land braucht man wohl ein Stückchen, der Rest geht auf schon umgepflügten eigenen Grund ...
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  •   malerdoerfler
    (5843 Beiträge)

    06.08.2019 08:42 Uhr
    Wird auch Zeit......
    .....
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  •   mkossmann
    (134 Beiträge)

    05.08.2019 19:02 Uhr
    Ja, das wird ein "Provisorium"
    Man muss die alten Gleise soweit seitlich verschieben, das man den Betonpfropfen samt Tunnelbohrmaschine entfernen kann und das noch fehlende Stück des Tunnels in offener Bauweise erstellen kann.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11479 Beiträge)

    06.08.2019 06:30 Uhr
    wo soll da Platz sein?
    auf der einen Seite ist die Wohnbebauung, auf der anderen Seite diese Sporthalle?
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  •   kommentar4711
    (2300 Beiträge)

    06.08.2019 08:19 Uhr
    ANTWORT AUF "WO SOLL DA PLATZ SEIN?"
    Kürzlich hieß es doch mal, die Bahn wolle zwei Häuser kaufen und abreißen. Denke mal da geht es um die Häuser, die in der Ringstraße angrenzen, dann könnte man da vermutlich einen Gleis-Korridor rein legen. Hängt halt auch davon ab wie weit man in östliche Richtung aufbaggern muss.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11479 Beiträge)

    05.08.2019 18:07 Uhr
    und nun: einfach mal 700 m Gleis verlegen?
    wohin?

    soll das ein Provisorium sein?
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  •   dipfele
    (5599 Beiträge)

    06.08.2019 16:22 Uhr
    Wenn jetzt die Oströhre.....
    … in offener Bauweise saniert wird, dann hätte das DB Netzt schon 2017 machen können. In den 7 Wochen wäre das zu schaffen gewesen. Die jetzige Lösung mit Ersatzgleis und offener Bauweise dürfte 15-20 Mio teurer kommen.
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