Rastatt L77 bei Rastatt: Sperrung ab Freitagnachmittag aufgehoben!

Am Freitag, ab 16.30 Uhr, wird die L77 in Rastatt wieder für den Verkehr freigegeben. Die Landstraße ist aufgrund von Arbeiten am Rastatter Tunnel zwischen Karlstraße und Baulandstraße gesperrt worden. Damit wurde die Sperrung früher als geplant aufgehoben, das teilt die Deutsche Bahn in einer Pressemitteilung mit.

Anfang der Woche hatte die Tunnelvortriebsmaschine "Sybilla-Augusta" die Landesstraße 77 unterquert, so dass die Aufschüttung der Straße abgetragen werden konnte. Nach Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands und der Abnahme durch die Stadt Rastatt soll die Sperrung heute, am 24. November, ab 16.30 Uhr aufgehoben werden.

Um einen sicheren Vortrieb unter der L77 hindurch zu ermöglichen, war die Straße auf Höhe der Murgtalstraße Anfang Oktober temporär mit Erde aufgeschüttet worden. Die L77 war darum ab der Einmündung Karlstraße bis zur Einmündung Baulandstraße vollständig gesperrt. Da zeitweise noch Genehmigungen aus standen, war die Sperrung ursprünglich bis zum 27. November verlängert worden, kann nun allerdings drei Tage früher als geplant wieder aufgehoben werden.

ka-news-Hintergrund
Seit Mai 2016 wird am Großprojekt Rastatter Tunnel gebaut. Rund 700 Millionen Euro sind für den fast 4,3 Kilometer langen Tunnel eingeplant, auf dem dann Züge mit bis zu 250 Stundenkilometern unterwegs sein sollen. Die Bauzeit wurde bis zur Tunnelpanne im Sommer 2017 auf vier bis fünf Jahre veranschlagt. Ein Erdrutsch verzögerte die Bauarbeiten jedoch immens: Sieben Wochen lang war die Strecke Rheintalbahn für den Zugverkehr gesperrt. Eine der beiden Tunnelvortriebsmaschinen musste zunächst einbetoniert werden.  Statt 2022soll der Tunnel voraussichtlich 2024 in Betrieb gehen.
Mehr zum Thema
Baustelle Rastatter Tunnel: Die Deutsche Bahn will die Strecke Karlsruhe-Basel ausbauen. Eine wichtige Maßnahme: der Bau eines neues Eisenbahntunnels in Rastatt. Alle Informationen zum Bauvorhaben, dem Fortschritt und den Auswirkungen für den Bahnverkehr finden Sie in unserem Dossier.
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