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Rastatt/Karlsruhe Für die Klärung der Havarie im Rastatter Tunnel: Weitere Bohrungen notwendig

Über ein Jahr ist die Havarie im Rastatter Tunnel nun schon her, doch wie konnte es zu dem Unglück unter der Erde kommen? Um das zu klären, führt die ARGE Rastatt nun weitere Erkundungsbohrungen durch. Die sollen zwei Wochen dauern.

Im Rahmen des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens zur Havarie beim Bau des Tunnels Rastatt führt die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt zusammen mit der Deutschen Bahn fünf weitere Bohrungen zur vertiefenden Erkundung des Baugrundes im Bereich der ehemaligen Fußgängerunterführung in Rastatt-Niederbühl durch. Das teilt die Deutsche Bahn in einem Bericht an die Presse mit. 

Die Arbeiten starten in der Woche vom 8. bis 12. Oktober 2018 und werden voraussichtlich zwei Wochen andauern. Drei der Bohrungen werden an der Ringstraße durchgeführt, zwei weitere auf der gegenüberliegenden Seite der Gleise.

"Belästigungen durch Lärm und Vibrationen lassen sich leider nicht vermeiden", so die Bahn in ihrer Pressemeldung weiter. Die Arbeiten finden montags bis freitags, jeweils zwischen 7 und 19 Uhr statt. 

Das Schlichtungsverfahren zwischen der Deutschen Bahn und der ARGE Tunnel Rastatt wurde im September 2017 vereinbart, um langwierige Gerichtsprozesse zu vermeiden. Zur vertiefenden Erkundung des Baugrundes wurden bereits zwischen Mai und September 2018 über 60 Bohrungen im Bereich der Schadensstelle und in dessen Umfeld durchgeführt. Die Ergebnisse sollen weitere Hinweise über die Ursachen der Havarie liefern.

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  •   BMWFahrer
    (215 Beiträge)

    09.10.2018 17:41 Uhr
    Bedeutet das etwa,
    da, wo das Erdreich nachgegeben hat, war vorher eine Fußgängerunterführung? Es hat also kein gewachsener Untergrund, sondern ein altes Bauwerk nachgegeben?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11315 Beiträge)

    08.10.2018 18:14 Uhr
    das darf doch alles
    nicht wahr sein, oder???

    "Erkundung des Baugrundes im Bereich der ehemaligen Fußgängerunterführung"
    endlich, jetzt?
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