Rastatt Ein Jahr nach der Tunnel-Havarie: Teil der Ringstraße in Rastatt wegen Untersuchungen weiterhin gesperrt

Die Ringstraße in Rastatt-Niederbühl bleibt im Bereich der ehemaligen Fußgängerunterführung für voraussichtlich weitere vier Wochen voll gesperrt. Grund sind Verzögerungen im Bohrprogramm zur Klärung der Schadensursachen am Tunnel Rastatt.

Ursprünglich war das Ende der Sperrung für den 15. August geplant. Aufgrund von Verzögerungen bei den Bohrungen im Randbereich der Ringstraße muss die Sperrung jedoch weiter aufrechterhalten werden. Das geht aus einer Pressemeldung der Deutschen Bahn hervor. Die Erreichbarkeit aller Hauseinfahrten mit dem Pkw bleibe aber gewährleistet.

Das Bohrprogramm wird im Rahmen des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens zur Havarie beim Bau des Tunnels Rastatt von der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt zusammen mit der DB durchgeführt. Ziel soll die vertiefende Erkundung des Baugrundes sein. Im Bereich der Schadensstelle und in dessen Umfeld wird seit Mitte Mai der Baugrund mithilfe von Bohrgeräten untersucht. Die Ergebnisse sollen weitere Hinweise über die Ursachen der Havarie liefern. 

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Baustelle Rastatter Tunnel: Die Deutsche Bahn will die Strecke Karlsruhe-Basel ausbauen. Eine wichtige Maßnahme: der Bau eines neues Eisenbahntunnels in Rastatt. Alle Informationen zum Bauvorhaben, dem Fortschritt und den Auswirkungen für den Bahnverkehr finden Sie in unserem Dossier.
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