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Rastatt Ein Jahr nach Tunnelhavarie in Rastatt: Bahnunternehmen fordern mehr Tempo

Ein Jahr nach der Havarie beim Bau des Tunnels für die Rheintalbahn im baden-württembergischen Rastatt hat das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) mehr Tempo bei der Aufarbeitung gefordert. Wichtige Fragen zum Weiterbau der beiden Tunnelröhren und zur Entschädigung seien weiter offen, kritisierte der Verband mit 50 Mitgliedern. Auch die Ursachenforschung ist noch nicht abgeschlossen.

Am 12. August 2017 waren Wasser, Sand und Kies in einen gerade gebohrten Teil der Oströhre direkt unterhalb der wichtigen Rheintalbahn eingedrungen. Die beiden Schienenstränge sackten ab, der Verkehr wurde für sieben Wochen unterbrochen. Auf der Strecke verkehren rund 300 Züge täglich. Neben Zehntausenden Pendlern wurde vor allen der Güterverkehr hart getroffen. Ausweichstrecken standen erst nach längerem Anlauf und nur für einen Teil der Züge zur Verfügung.

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Baustelle Rastatter Tunnel: Die Deutsche Bahn will die Strecke Karlsruhe-Basel ausbauen. Eine wichtige Maßnahme: der Bau eines neues Eisenbahntunnels in Rastatt. Alle Informationen zum Bauvorhaben, dem Fortschritt und den Auswirkungen für den Bahnverkehr finden Sie in unserem Dossier.
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Kommentare (4)
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  •   jojo
    (665 Beiträge)

    09.08.2018 07:43 Uhr
    Hm
    Was soll uns der Artikel sagen?was gibt es wirklich neues? Oder soll er nur das Sommerloch füllen?
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  •   dipfele
    (5618 Beiträge)

    09.08.2018 11:30 Uhr
    Der Wirtschaft ist ein Schaden....
    ..... von 2 Mrd entstanden. Damit die ihren Schadensersatz geltend machen können, wollen die jetzt wissen, wer den Schaden verursacht hat. Da davon ausgegangen werden kann, dass die DB einer teilschuld trifft, ist auch der Steuerzahler gefragt. Betroffene Anwohner und Fahrgäste wollen auch wissen, wie es zu dem Schlamassel kam.
    Das ist eben jetzt mal ein interessantes technisches Thema, bei dem es nicht um Flüchtlinge oder die Frau Merkel geht.
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  •   jojo
    (665 Beiträge)

    09.08.2018 11:45 Uhr
    Das ist schon klar
    Nur welche neuen Erkenntnisse bringt der Artikel? Die betroffenen erfahren doch nicht wirklich neues.
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  •   andip
    (9915 Beiträge)

    10.08.2018 15:38 Uhr
    Es gibt ja nichts Neues
    und deswegen fordert die NEE mehr Tempo bei der Aufklärung.
    Nur, so lange die genaue Ursache noch nicht feststeht, kann auch nichts aufgeklärt und eventuelle Schäden geregelt werden.
    Die Ursachenforschung kann man auch nicht beschleunigen, denn dann käme auch nichts brauchbares dabei raus.
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