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Rastatt Betonsperre im kaputten Rheintalbahn-Tunnel wird entfernt

Ein halbes Jahr nach der schweren Panne beim Bau des Tunnels für die neue Rheintalbahn in Rastatt hat die Deutsche Bahn begonnen, eine Betonsperre in der Baustelle zu entfernen.

Der 2000 Kubikmeter große Pfropfen war als Notmaßnahme nach einem Schaden im Tunnel am 12. August 2017 gegossen worden. Er sollte den Abschnitt, in den Wasser und Erdreich eindrangen, vom unbeschädigten Bereich trennen. Am Montag begann nach Angaben eines Bahnsprechers ein Bagger mit einem speziellen Schneidkopf mit den Arbeiten, die bis in den Mai dauern sollen.

Oberhalb der kaputten Tunnelstrecke hatten sich die Gleise der Rheintalbahn gesenkt. Die wichtige Nord-Süd-Strecke musste sieben Wochen lang gesperrt werden, es kam zu großen Behinderungen im Personen- und Güterverkehr. Die aktuellen Arbeiten wirken sich nicht auf den Zugverkehr aus.

Wie es anschließend in dem Tunnel weitergeht, ist nach Angaben der Bahn noch nicht entschieden. In der Röhre unterhalb der Bahntrasse steckt die riesige Tunnelbohrmaschine fest. Der gesamte Bereich war mit Beton aufgefüllt worden, um ihn zu stabilisieren.

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Baustelle Rastatter Tunnel: Die Deutsche Bahn will die Strecke Karlsruhe-Basel ausbauen. Eine wichtige Maßnahme: der Bau eines neues Eisenbahntunnels in Rastatt. Alle Informationen zum Bauvorhaben, dem Fortschritt und den Auswirkungen für den Bahnverkehr finden Sie in unserem Dossier.
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Kommentare (2)
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11517 Beiträge)

    05.02.2018 13:53 Uhr
    und wann wird das Ding
    trocken gelegt? Dort sieht's doch aus wie in einem Freibad mit Dreckwasser...
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  •   Icy
    (150 Beiträge)

    07.02.2018 01:09 Uhr
    Was ist Dein Problem damit?
    Wenn Taucher unter Wasser die Bodenplatte herstellen sieht man nun mal nicht viel davon.
    Abgesehen vielleicht von dem Havarie-Abschnitt ist das jetzt das letzte Dock das jetzt noch unter Wasser steht.
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