Im August 2017 waren an der Baustelle im baden-württembergischen Rastatt Wasser, Sand und Kies in den gerade fertigen Tunnelabschnitt gesickert. Sieben Wochen lang konnte keiner der sonst täglich rund 300 Züge fahren. Zehntausende Pendler mussten auf Busse umsteigen.

Auf einer Länge von etwa 300 Metern seien 65 Bohrungen vorgenommen worden, teilte die Bahn nun weiter mit. Die Auswertung der Ergebnisse werde weitere Hinweise zur Ursache der Havarie liefern.

Arbeiten am Tunnel gehen weiter

Von Februar bis Juli 2018 wurde der Betonpfropfen in der Oströhre wieder entfernt. Zusätzlich hat die ARGE Tunnel Rastatt weitere sechs Meter der Betonverfüllung abgebaut, als nächstes wird eine Öffnung durch die Tunneldecke zur Erdoberfläche hergestellt. Diese dient als Rettungsweg aus der Tunnelröhre sowie zur logistischen Versorgung der weiteren Bauarbeiten, zum Beispiel für den Bau der Querschläge im unbeschädigten Tunnelbereich.

 
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