Ersten Erkenntnissen zufolge soll sich auf dem mittleren Fahrstreifen ein 35-jähriger Porsche-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit einem vorausfahrenden Fahrzeug genähert haben. Als der Mittdreißiger auf die rechte Spur wechseln wollte, kollidierte er seitlich mit einer Smart-Fahrerin.

Diese wurde durch die Kollision an die Mittelleitplanke geschleudert und kam dort schließlich zum Stehen. Der mutmaßliche Unfallverursacher kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Die Smart-Lenkerin wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Durch einen Drogenvortest konnte festgestellt werden, dass der Porsche-Fahrer seinen Wagen nicht nur ohne Führerschein, sondern offenbar auch unter Drogeneinfluss gelenkt hatte. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Beide Autos waren durch die Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen an den Haken genommen werden. Die Autobahn war für die Dauer von etwa eineinhalb Stunden gesperrt und sorgte damit für einen etwa vier Kilometer langen Rückstau. Ersten Schätzungen zufolge entstand insgesamt ein Sachschaden von rund 25.000 Euro.