Landkreis Rastatt Regierungspräsidium Karlsruhe zieht positive Bilanz für Naturschutzgebiete

Auch im Jahr 2010 führte das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat für Naturschutz und Landschaftspflege, im Landkreis Rastatt wieder zahlreiche Landschaftspflegemaßnahmen in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Landwirten, Vereinen und Pflegeunternehmern durch. Viele Gemeinden unterstützten die Arbeiten.

Die Erhaltung der Artenvielfalt und Förderung von Lebensräumen zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten war dabei das Ziel. "Wer sich für die Lebensräume für den Springfosch, die Südliche Mosaikjungfer und den Ginster-Bläuling einsetzt, trägt auch zur Erhaltung des Landschaftsbil-des bei und erhält so ein Stück Heimat", ist sich der für den Landkreis zuständige Referent Reinhold Treiber sicher.

 Gesamtkosten von 200.000 Euro

Der Arbeitsbereich reicht im Landkreis Rastatt von feuchten Wiesen und Riedflächen in der Rheinaue, trockenen Heiden und Sanddünen auf der Hardt bis zu den Wiesentälern, Felsen und Mooren des Murgtals und Schwarzwaldes. Im Jahr der Artenvielfalt 2010 fanden insgesamt 35 Naturschutzprojekte statt.

Dabei wurden Wiesen wieder hergestellt, beschattende Gehölze an Amphibiengewässern und Felsen entfernt, Ziegen- und Schafbeweidungen durchgeführt und Schilfriede beziehungsweise Heiden mit Heidekraut gepflegt. Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Jagdpächtern, Flächeneigentümern und Forstbehörden. Die Gesamtkosten aller Arbeiten belaufen sich auf rund 200.000 Euro, wobei die Hälfte durch die Europäische Union kofinanziert wird.

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