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Rastatt Rastatt: Nächtliche Gleislieferungen für Verlegung der Rheintalbahn

Für die zeitweise Verlegung der Rheintalbahn in Rastatt werden in zwei Nächten im Januar und Februar Gleise geliefert. Durch Lok und Bagger könne zwischen 21.00 und 7.00 Uhr Lärm entstehen, warnte die Deutsche Bahn am Donnerstag vor. Der Betrieb auf der bestehenden Strecke laufe während der Arbeiten am 15./16. Januar und 6. und 7. Februar uneingeschränkt weiter. Auf 700 Metern würden Gleise auf den fertigen Rohbau der Weströhre des geplanten Rastatter Bahntunnels verlegt. "Das ist die Voraussetzung, um die Oströhre in offener Bauweise wiederherzustellen."

Eine Havarie in der Unterquerung der bestehenden Rheintalbahn - eine Hauptverbindung zwischen den Nordseehäfen und Italien - hatte 2017 dazu geführt, dass darüber liegende Gleise absackten. Der Verkehr stand sieben Wochen still. Arbeiter pumpten Beton auf 160 Metern Länge in die Röhre, in der noch die Tunnelbohrmaschine steckte.

In der Weströhre hatte die Tunnelvortriebsmaschine Sibylla-Augusta im Dezember ihr Ziel erreicht. Die Demontage der Maschine soll bis Ende Mai abgeschlossen sein. Schon vorher, an Ostern, will die Bahn die neu verlegten Gleise an die Rheintalbahn anbinden. Bis die Oströhre - dann in offener Bauweise - fertiggestellt ist und der Tunnel Rastatt in Betrieb genommen wird, dauert es aber noch einige Jahre.

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Kommentare (1)
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  •   dipfele
    (6023 Beiträge)

    14.01.2022 23:24 Uhr
    Es dsauert noch....
    .... einige Jahre bis das Projekt fertig ist. 2022 sollte es fertig sein. Statt den Tunnelbohrer, der ja schon fast am Ziel war, einzubetonieren, und die Betonplatte zu bauen, hätte die Röhre von oben in offener Bauweise, so wie es die Spezialisten jetzt machen wollen, hergestellt werden sollen. Das hätte meinetwegen 3 Monate länger gedauert, wäre aber schon längst fertig, ohne teure Gleisprovisiorien..
    Es ist ein Jammer, wenn die knapp 200 km länge Rheintalbahnerst bis 2040 viergleisig ausgebaut sein soll. Seit den 1980erJjahren baut die Bahn schon rum. In der Zeit hätten die Schweizer den Gotthardtunnel zweimal gebohrt.
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