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Rastatt Unfall auf A5 bei Rastatt: Vier Verletzte nach Spurwechsel

Weil ein Fahrer wohl zu schnell war und darüber hinaus zu wenig Abstand hielt, ereignete sich am Montagabend ein schwerer Unfall auf der A5 bei Rastatt.

Nach bisherigen Ermittlungen musste der 48 Jahre alte Porsche-Fahrer abbremsen, weil vor ihm ein Auto von der mittleren auf die linke Spur wechselte. Gegen 18.40 Uhr konnte ein Audi-Fahrer, der hinter dem Porsche herfuhr, nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in das Heck des Porsche. 

Der 23-jährige Unfallverursacher wurde durch die Wucht des Aufpralls nach links geschleudert und kollidierte mit der Leitplanke. Laut Polizei erlitten nicht nur die beiden Fahrer teils schwere Verletzungen, auch deren 20 und 51 Jahre alten Mitfahrer. Die stark beschädigten Autos mussten zudem abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 80.000 Euro. 

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Kommentare (14)
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  •   betablocker
    (2477 Beiträge)

    06.03.2018 16:39 Uhr
    Jesses,
    wenn man sich das Bild anguckt sind die schweren Verletzungen noch Glück. Mannmannmann...
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    (2477 Beiträge)

    06.03.2018 16:39 Uhr
    Kommando zurück,
    Symbolbild...
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  •   SagMalWas
    (245 Beiträge)

    06.03.2018 14:10 Uhr
    oh jeh
    In Deutschland wird es genauso wahrscheinlich ein Tempolimit auf Autobahnen geben, wie ein Waffenverbot in den USA.

    Ist das Fahrzeug, was beim Spurwechsel die Vorfahrt genommen hat, nicht zumindest ein Mitverursacher?
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  •   Hüttenkäse
    (217 Beiträge)

    07.03.2018 09:04 Uhr
    Vorfahrt auf der Autobahn...
    ... gibt es nur bei Autobahn-Auffahrten.

    Für die schlecht autofahrenden Porsche- und Audi-Insassen wird es wohl mit "nicht angepasster" Fahrweise ausgehen und den Schaden der beiden dürfte wohl wieder die Allgemeinheit der Versicherten zahlen.
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  •   andip
    (8766 Beiträge)

    07.03.2018 08:49 Uhr
    Vorfahrt?
    Hat ein Porsche eine eingebaute Vorfahrt?
    Es geht aus nichts hervor, dass der Spurwechsler irgendwas falsch gemacht hat.
    Im Zweifelsfall haben der Porsche und der Audi gerade ein kleines Rennen unter einander ausgetragen.
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  •   betablocker
    (2477 Beiträge)

    07.03.2018 09:53 Uhr
    Für mich
    geht, vorurteilsfrei betrachtet, aus der Schilderung hervor, dass der Porsche stark abbremsen musste, weil der Spurwechsler nicht genug Platz zum Spurwechseln hatte. Oder anders gesagt, er hat vermutlich nicht geguckt oder nicht genug geguckt.
    Und der Audi der in den Porsche reingefahren ist hatte nicht genug Abstand oder zu langsam reagiert.
    Sprich: Der einzige von den dreien der KEINEN Fehler gemacht hat war der Porsche.
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  •   Hüttenkäse
    (217 Beiträge)

    07.03.2018 11:31 Uhr
    Vorurteil oder reine Spekulation - was ist besser?
    Fest steht wohl - der Porsche war mitten drin und hat mit seiner wie auch immer gearteten Reaktion das Auffahren des Audis mit verursacht.

    Und dazu nun mein URTEIL: Jeder Porsche kann super bremsen - aber nicht jeder Porsche-Fahrer. Denn zum Bremsen gehören auf der Autobahn immer zwei: Du selbst und der hinter Dir. Dass letztere im rückspiegelfreien Porsche-Kosmos nicht existieren, weiß ich aus vieltausendfacher KM-Erfahrung.

    Z.B. die herrlich lang gezogene A5-Kurve zwischen KA-Süd und RA-Nord: Selbst in meinem gut gepflegten TDI-Kleinwagenprügel (Stoßdämpferwechsel alle 100 Tkm = 3x) lässt sich die mit Anlauf und 2 freien Spuren mit 200 nehmen. Sobald ich aber einen Porsche auf links weit vor mir sehe, gehe ich vom Gas. Denn es ist immer das gleiche: Sobald 0,1 g seitwärts wirken, treten die Jungs in die Eisen, als gäbe es kein morgen. Für mich zählen Porsche-Fahrer definitiv zu den schlechtesten Autofahrern in Deutschland und im internen Ranking führen eindeutig die Cayenne-Bauern.
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  •   betablocker
    (2477 Beiträge)

    07.03.2018 13:37 Uhr
    Und genau das
    ist jetzt wirklich viel zu viel der Spekulation. weil dem Porsche unterstellt wird er hätte unangemessen stark gebremst. Er MUSS den Unfall vor sich zu vermeiden versuchen. Das hat Prio 1. Gleichzeitig darauf zu achten, dass dem hinteren, der für den Abstand zum vorderen selbst verantwortlich ist, genug Platz bleibt ist gut, hat aber Prio 2.
    Und einem Sportwagenfahrer traue ich im Gegensatz zu manch anderem Verkehrsteilnehmer eine Panikbremsung eher weniger zu. Der bremst nicht mehr als er muss, dass er schneller wieder am Gas ist.

    Und der Porsche hat eben nicht das Auffahren verursacht, denn das liegt ausserhalb seiner Verantwortung.

    Nachschulung, Herr Kollege.
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  •   art5gg
    (468 Beiträge)

    07.03.2018 16:04 Uhr
    Auf der Autobahn gilt "ohne limit" nur wenn ....
    ....die Autobahn frei ist.
    Wenn da ein Spurwechsler dazwischen kommen kann, war die Autobahn definitiv nicht frei!
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  •   Hüttenkäse
    (217 Beiträge)

    07.03.2018 14:21 Uhr
    "Sportwagenfahrer" in Porsches ???
    Sorry, "Herr Kollege" - aber 80% aller Porschefahrer sind in ihren "Sportwagen" ungefähr so gut aufgehoben, wie Ray-Ban-Sonnenbrillenträger untertage: Ich seh' zwar selber nix - aber Hauptsache man sieht mich!

    Warum stecken wohl in einem modernen Porsche soviel Helferlein fürs betreute Fahren, das man sie getrost auch als Rollatoren auf Breitreifen bezeichnen kann.

    Achso eines noch - wie war das noch mal mit Ihrer ursprünglichen Schuldzuweisung an den Spurwechsler:
    Zitat von betablocker Er MUSS den Unfall vor sich zu vermeiden versuchen. Das hat Prio 1. Gleichzeitig darauf zu achten, dass dem hinteren, der für den Abstand zum vorderen selbst verantwortlich ist, genug Platz bleibt ist gut, hat aber Prio 2.


    Da sind dann beim Porschefahrer die Prioritäten wohl etwas durcheinander geraten - blöd nur für den Audi-Lenker.
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