Ötigheim Unfall auf A5: Autofahrerin übersieht Stauende - Fünf Verletzte

Am Donnerstagabend sorgte ein Autounfall für einen Stau von zeitweise 10 Kilometern Länge. Eine Frau hatte ein Stauende übersehen und war mit ihrem Auto ungebremst in den Vordermann gefahren.

Eine 41-Jährige verursachte mit ihrem Citroen am Donnerstagnachmittag am Stauende auf der Autobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Rastatt Nord und Karlsruhe Süd einen schweren Verkehrsunfall, bei dem fünf Menschen, darunter 3 Kinder, zum Teil schwer verletzt wurden. Das berichtet die Polizei am Freitag.

Die Frau bemerkte gegen 16 Uhr das Stauende zu spät und prallte ungebremst in einen bereits vor ihr stehenden Opel Meriva. Die Wucht war so stark, dass der Meriva auf den davor stehenden Opel Mokka geschoben wurde. Durch den Unfall wurden im Citroen die 6-jährige Tochter und der 9-jährige Sohn der Unfallverursacherin verletzt. Sie wurden in Begleitung der Mutter und des 4-jährigen Bruders mit dem Rettungswagen in die Kinderklink nach Karlsruhe gebracht und blieben dort über Nacht zur Beobachtung.

Der 20-jährige Fahrer des Opel Meriva und seine beiden 18-jährigen Mitfahrer wurden leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Die 38-jährige Fahrerin des Opels Mokka blieb unverletzt. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf über 30.000 Euro geschätzt. Da zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge zwei der drei Fahrstreifen der Autobahn gesperrt werden mussten, bildete sich ein Stau von zwischenzeitlich bis zu 10 Kilometern Länge.

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