Nach Feststellungen der Autobahnpolizei stand einer der Sattelzüge mit eingeschalteter Warnblinkanlage auf dem Standstreifen der A8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Heimsheim. Ein zweiter Lkw soll dann aus Unachtsamkeit zu weit nach rechts von seiner Fahrspur abgekommen sein und kollidierte - trotz Gegenlenkens kurz vor dem Anprall - mit dem dort stehenden Sattelzug und riss dessen Plane seitlich auf.

Im weiteren Verlauf der Ausweichbewegung schob der Lkw einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden BMW über die gesamte Fahrbahn, bis dieser auf der Betonleitwand zum Stehen kam.

Durch Trümmerteile und ausgetretenen Dieselkraftstoff auf allen Fahrstreifen sowie zur Bergung der Fahrzeuge musste die Richtungsfahrbahn Stuttgart komplett gesperrt werden.  Es bildete sich zeitweise Stau von bis zu sechs Kilometern Länge. Um 01.50 Uhr war die Fahrbahn wieder befahrbar.

Durch den Unfall wurden der 53-jährige Unfallverursacher sowie der 28-jährige Pkw-Fahrer leicht verletzt. Der Lkw-Fahrer, der sich zum Unfallzeitpunkt im Führerhaus seines stehenden Fahrzeugs befand, blieb unverletzt.