Weitere Untersuchungen laufen. Mit dem endgültigen Obduktionsergebnis wird voraussichtlich in sechs bis acht Wochen gerechnet. Das LKA bearbeitet den Vorgang weiter.

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Die Staatsanwaltschaft hatte Vorermittlungen eingeleitet, weil die Lebensgefährtin des 46-Jährigen vermutet hatte, dass das Eingreifen von Beamten vier Tage zuvor auf einem Polizeirevier ursächlich für die Verletzungen sei. Dort hatten Polizisten den Mann nach LKA-Angaben unter Anwendung "unmittelbaren Zwanges" aus dem Revier geschoben. Dabei sei der Mann gestürzt.

Vorfälle in Mannheim sorgen für Empörung

Weder habe er daraufhin Verletzungen geltend gemacht noch seien welche festgestellt worden, hieß es. Der Mann war am 4. Mai in seiner Pforzheimer Wohnung gestorben. Zuvor hatte er sich im Krankenhaus wegen eines angeblichen Sturzes auf einer Treppe behandeln lassen und sich dann selbst entgegen dem Anraten der Ärzte und trotz bestehender Lebensgefahr entlassen.

Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines Einsatzfahrzeuges der Polizei zu sehen.
Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines Einsatzfahrzeuges der Polizei zu sehen. | Bild: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In Mannheim hatte jüngst ein Vorfall für Empörung gesorgt: Am 2. Mai war dort ein 47-Jähriger nach einer Polizeikontrolle im Krankenhaus gestorben. Im Netz kursieren Videos, die den Einsatz zeigen sollen: Darin schlägt ein Beamter auf den Kopf eines am Boden liegenden Mannes ein. Diese Filmsequenzen sowie weitere Hinweise von Zeugen werden von Ermittlungsbehörden untersucht. Nach früheren Behördenangaben zeigte die Leiche des Mannes Spuren stumpfer Gewalt, die aber "von geringer Intensität gewesen" seien. Woran der Mann starb, ist noch unklar.