8  

Stuttgart Polizei: Maßnahmen in verschneiten Ausflugsgebieten wirken

Nach dem jüngsten Ansturm auf die Ausflugsgebiete im Südwesten ist die Lage an Dreikönig zunächst ruhig geblieben. "Die Maßnahmen wirken, es sind sehr viele Kräfte im Einsatz", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg am Mittwochmittag. Das Verkehrsaufkommen im Nordschwarzwald sei deutlich geringer. Stau gebe es vor allem an den Sperrungen.

In der Gemeinde Dobel im Landkreis Calw war der Andrang am Mittwoch zunächst gering. Nach Angaben der Polizei in Pforzheim füllten sich die Parkplätze am Vormittag erst nach und nach, bis die Zufahrt am Mittag gesperrt wurde. Auch an kleineren Rodelhängen blieb die Lage entspannt. Im Nordschwarzwald gab es zuletzt vielerorts chaotische Szenen auf Parkplätzen und Staus, etwa weil die Winter-Ausflügler ihre Autos am Straßenrand geparkt hatten.

Appelle alleine zeigten keine Wirkung

Viele Menschen zog es am Mittwoch auch auf den Kandel bei Freiburg. Dort herrsche erheblicher Betrieb, sagte ein Polizeisprecher. Es gebe jedoch keine großen Beschwerden. Die Zufahrt zum Hausberg von Waldkirch (Kreis Emmendingen) sollte zur Mittagszeit ebenfalls gesperrt werden.

Nach den Weihnachtsfeiertagen und am vergangenen Wochenende waren zahlreiche Autofahrer in die Ausflugsgebiete im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb geströmt. Viele Menschen drängten sich auf Schlittenhängen und Winterwanderwegen. Appelle von Politik und Polizei, überfüllte Gebiete wegen der Corona-Pandemie nicht mehr anzufahren, waren bislang meist verhallt.

Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus breitet sich aus: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für Karlsruhe und die Region in diesem Dossier.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (8)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   Prof.Baerlapp
    (761 Beiträge)

    07.01.2021 15:16 Uhr
    Feindbild?
    Wurde da in den letzten Tagen nicht ein heftiges Feindbild aufgebaut? Auf einmal stehen Ausflügler und Wintersportler in einer Reihe mit illegalen Großpartys und Clanhochzeiten - angeblich als Corona-Hotspots.

    Wird da nicht maßlos übertrieben? Und mit zweierlei Maß gemessen? Ist es wirklich so dramatisch, wenn sich ein paar Menschen auf einem Parkplatz begegnen oder Kinder auf dem Rodelhang? Wer jetzt sagt "ja, das ist wegen der Ansteckungsgefahr brandgefährlich", der möge sich mal in der Stadt auf größeren Spielplätzen umsehen. Z.B. im Citypark. Da ist weitaus mehr los auf engerem Raum als es mitten im Schwarzwald je der Fall sein könnte. Da spielen Dutzende Kinder zusammen, da stehen Eltern in Gruppen drumherum - und keinen stört es.

    Bitte nicht falsch verstehen - ich kritisiere nicht die geöffneten Spielplätze. Wir können und dürfen unsere Kinder nicht einsperren. Aber dass wir dann andererseits Rodelhänge im Schwarzwald als Weltuntergang sehen, das ist nicht nachvollziehbar.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Prof.Baerlapp
    (761 Beiträge)

    07.01.2021 15:17 Uhr
    Was anderes
    ist natürlich das Thema zugeparkte Rettungswege und ähnliches. Das geht gar nicht - hat aber nichts mit Corona zu tun.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Berty87
    (922 Beiträge)

    07.01.2021 11:41 Uhr
    Die
    Menschheit verblödet an Corona und kapiert es nie.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Iglaubsnet
    (843 Beiträge)

    07.01.2021 11:34 Uhr
    Adere regelten das besser!
    Die Gemeinde St. Blasien hat zusätzliche Parkplätze eingerichtet, damit die Menschen die Abstände einhalten konnten.
    Sollen die Leute zu Hause bleiben, durch Bewegungsmangel ,miefiger Luft und Lichtmangel krank werden?
    Das Problem waren nicht die Abstände zueinander, sondern ganz einfach die Verkehrsinfrastruktur.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   melotronix
    (3350 Beiträge)

    07.01.2021 07:37 Uhr
    die Menschen...
    sollen einfach zu hause bleiben. Ob Bus Piste oder Parkplatz. Natürlich die Arbeit ausgenommen.
    Dann gibts keine Diskussion mehr. Dort wo Menschenansammlungen in grosser Menge stattfinden, dort gibt es auch Ansteckungsherde und Verstösse. Vielleicht wachen viele auf, wenn wir die Ansteckungszahlen von England erreicht haben!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Kojak
    (582 Beiträge)

    07.01.2021 11:27 Uhr
    Verbieten
    Sehr gute Idee. Eingesperrt und nur zum Arbeiten raus. Wir leben dann nur noch, um zu arbeiten. Irgendwo muss ja das Geld für die vielen Entschädigungen erwirtschaftet werden...

    Nicht der Lockdown ist das Problem. Etliche Vorschriften kann man durchaus nachvollziehen. Das Problem sind Menschen, denen der Entzug ihrer Freiheit gar nicht weit genug gehen kann. Die lautstark rufen "Bitte, bitte, sperrt uns doch ganz ein!".
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   myopinion
    (75 Beiträge)

    07.01.2021 10:47 Uhr
    absolut richtig
    man darf im überfüllten Bus/Bahn sitzen, man darf mit vielen anderen Menschen im Laden einkaufen, man darf im Großraumbüro arbeiten. Aber man darf nicht im privaten andere Menschen (außer 1) treffen. Das ist verboten und muss unbedingt bestraft werden.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   froschi
    (97 Beiträge)

    06.01.2021 19:13 Uhr
    Heute vormittag war eine Zufahrts-Sperre
    am Beginn der Straße, die von Raumünzach im Murgtal zur Schwarzwaldhochstraße hochführt (über Herrenwies - Sand und über Hundbach - Hundseck). Kein PKW durfte passieren, nur der Linienbus der Linie Forbach - Sand - Bühl, in dem ich saß, wurde an der Sperre durchgelassen. Oben auf dem Ochsenkopf und dem Mehliskopf war deshalb heute auch wenig los.

    Ob solche Straßensperrungen allerdings eine wirksame Maßnahme gegen Corona sind, bezweifle ich. Denn eine Ansteckung ist im Freien beim Einhalten von Abständen ziemlich unwahrscheinlich. Eher steckt man sich im Bus an, beispielsweise wenn - wie Sonntag erlebt - Fahrgäste Schein-Masken aus groben fast durchsichtigen Gardinenstoff tragen. Auf einen Schutz durch die Masken der Anderen kann man sich leider überhaupt nicht verlassen, ich trage deshalb immer FFP2 Masken.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.