Pforzheim Tödlicher Unfall auf A8: Sprinter rast in Stauende - Autobahn voll gesperrt

Am Montagmorgen kam es auf der A8 zu einem schweren Auffahrunfall. Ein Sprinter fuhr am Stauende in einen Lkw.

Wie die Polizei in einer Adhoc-Mitteilung mitteilt, hat sich auf der A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe, zwischen Leonberg und Pforzheim, ein schwerer Unfall ereignet. Ein Sprinter raste am Stauende in einen Lkw, der Fahrer des Kleinlasters wurde dabei tödlich verletzt. Die A8 ist derzeit voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Ausfahrt Heimsheim umgeleitet, derzeit staut es sich jedoch auf fünf Kilometern. 

+++Aktualisierung 11.30 Uhr+++

Weil sich zuvor auf der A8 Höhe Niefern ein Unfall ereignete hatte, staute es sich bis Pforzheim-Süd zurück. Wie die Polizei auf Nachfrage von ka-news mitteilt, hat der Sprinterfahrer dieses Stauende übersehen. Dabei raste er in den vor ihn stehenden Lkw und ist mit dem Fahrerhaus unter den Auflieger des Sattelzugs geraten. Seit 9.30 Uhr ist laut Polizei wieder eine Spur in Richtung Karlsruhe freigegeben. 

+++Aktualisierung 12 Uhr+++

Weil sich gegen 6.30 Uhr ein Unfall Höhe Niefern auf der linken Spur ereignet hatte, bildete sich ein Rückstau. Da er vermutlich zu schnell unterwegs war, und das Stauende übersehen hat, fuhr der Fahrer des Kleintransporters auf einen vor ihm stehenden Lkw auf. Dabei wurde die Fahrerkabine des Kleinlasters unter den Auflieger geschoben und musste mit einem Kranwagen herausgezogen werden. Der Mann, dessen Identität noch nicht geklärt ist, konnte von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden, das teilt die Polizei nun in einer Presseerklärung mit. 

Weil die A8 in Richtung Karlsruhe zur Unfallaufnahme und Bergung voll gesperrt werden musste, bildete sich ein etwa 12 Kilometer langer stau. Doch durch Gaffer bildete sich auch auf der Gegenseite ein Stau von bis zu zwei Kilometern länge. 

Gegen 10.30 Uhr kam es zudem zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Pforzheim-Süd zu einem Folgeunfall. Im stockenden Verkehr prallte ein Polo-Fahrer zuerst gegen einen Klein-Lkw der vor ihm fuhr, dann gegen die Betonleitwand und zum Schluss nochmal gegen den Transporter. Der Unfallverursacher musste von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden und wurde von einem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht. 

+++Aktualisierung 18 Uhr+++

Die Identität des tödlich verunglückten Fahrers ist laut Polizei mittlerweile geklärt. Es handelt sich bei dem Fahrer um einen 34-jährigen Mann aus Tschechien, der nahezu ungebremst in den Stattelzug fuhr. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 40.000 Euro. 

Bei dem Folgeunfall handelte es sich um einen 62 Jahre alten Mann, der einen sogenannten internistischen Notfall hatte und deswegen den Unfall verursachte. Da Lebensgefahr bestand, wurde der Rettungshelikopter angefordert, nachdem der Mann aus seinem Auto von den Einsatzkräften befreit werden musste. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro beziffert. 

Infos rund um die Verkehrslage in und um Karlsruhe finden Sie im ka-news-Staumelder.

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