Pforzheim Schnell reagiert: Lokführer in Pforzheim verhindert durch Notbremsung schweren Unfall

Durch eine Notbremsung konnte ein Lokführer in Pforzheim einen Zusammenstoß mit einem Pkw verhindern. Der Pkw war zuvor ins Schleudern gekommen und geriet an der Kreuzung Friedenstraße/Ottersteinstraße auf die Gleise. Durch eine schnelle Reaktion des Lokführers kam der Zug rund 50 Meter vor dem Fahrzeug zum stehen. Eine Person wurde laut Polizeiangaben verletzt.

Wie die Polizei Karlsruhe mitteilt, fuhr ein 56-Jähriger in seinem Auto ein Stück zu weit über die Haltlinie. Dabei berührte er das Fahrzeug einer 51 Jahre alten Frau. Ihr Auto geriet ins Schleudern und kam mit dem Heck auf den Gleisen der dort vorbeiführenden Bahnlinie zum Stehen. Der Lokführer eines herannahenden Zuges erkannte die Gefahr und leitete eine Notbremsung ein.

Durch seine schnelle Reaktion kam der Zug ungefähr 50 Meter vor dem Fahrzeug zum Stillstand. Im Zug selbst wurde niemand verletzt. Die Autofahrerin klagte über Rückenschmerzen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw wurde mittels Kranwagen von den Bahngleisen gehoben - und der Zug fuhr rückwärts zum Bahnhof, an dem die Fahrgäste in einen Bus umstiegen. Das teilt die Polizei mit.

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