Pforzheim Nach Unfall mit vier Lkw bei Pforzheim: Mehrere Schwerverletzte, A8 Richtung Karlsruhe noch gesperrt

Wie die Polizei in einer Eilmeldung mitteilt, kam es auf der A8 zwischen Heimsheim und Pforzheim-Süd zu einem Unfall mit drei Lkw. Nun teilt die Polizei mit: Auch ein vierter Lkw soll an dem Unfall beteiligt gewesen sein, alle Fahrer seien teils schwer verletzt worden.

18.04 Uhr

Bei einem Auffahrunfall auf der A8 fuhren vier Sattelzüge auf Höhe der Anschlussstelle Pforzheim-Süd ineinander. Nach den bisherigen Ermittlungen wurden hierbei zwei Personen schwer sowie zwei weitere leicht verletzt, darüber informiert die Polizei nun in einer Meldung an die Presse.

Nachdem die Polizei gegen 12.25 Uhr verständigt worden war, stellt sich der Sachverhalt nach den derzeitigen Erkenntnissen wie folgt da. Der erste Sattelzug, in welchem ein 51-Jähriger und ein 49-Jähriger unterwegs waren, wurde aufgrund eines Stauendes stark abgebremst. Daraufhin kam der zweite, nachfolgende Fahrer eines Tanklastzugs eines 33-Jährigen ebenfalls zum Stillstand und konnte noch eine Kollision verhindern.

"Der dritte Lkw-Fahrer leitete seinerseits ebenfalls eine Vollbremsung ein, wurde aber nahezu zeitgleich vom vierten Lkw auf den vorausfahrenden geschoben", so die Polizei. Der 35-jährige Fahrer des vierten Lkw fuhr nahezu ungebremst auf den dritten Sattelzug auf. Durch die Kollisionen wurden alle Fahrer verletzt. "Der 35 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Auch der Fahrer des dritten LKW kam schwer verletzt in ein Krankenhaus", heißt es in der Meldung weiter.

Die beiden Insassen des ersten Lkw wurden leicht verletzt. Neben Rettungsdiensten, Feuerwehr und Straßenmeisterei waren seitens der Polizei sechs Streifenwagen der Polizei Pforzheim im Einsatz.

Die Fahrbahnen in Richtung Karlsruhe bleiben bis in die Abendstunden gesperrt. Trotz zeitnah eingerichteter Umleitungsstrecken staute sich der Verkehr zeitweise bis zur Anschlusstelle Heimsheim. Beim beteiligten Tanklastzug kam zu keinem Austritt von gefährlichen Stoffen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 500.000 Euro.

12.46 Uhr

Ein Rettungshubschrauber sei nach ersten Informationen im Anflug.

Sobald weitere Informationen vorliegen, wird der Artikel aktualisiert.

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