Pforzheim Minister Gall besucht neues Pforzheimer Abschiebegefängnis

Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) besucht heute das neue Pforzheimer Abschiebegefängnis. Die ehemalige Jugendhaftanstalt ist in den vergangenen Wochen umgebaut worden.

Reinhold Gall (SPD)
Der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD). Foto: Franziska Kraufmann/Archiv |

Die ersten Abschiebehäftlinge sollen voraussichtlich nächste Woche einziehen. Platz ist zunächst für 21 Menschen. Bis zum Frühjahr 2018 soll das Gebäude für insgesamt knapp acht Millionen Euro als zentrale Abschiebungshafteinrichtung für Baden-Württemberg ganz fertig sein. Es soll dann etwa 80 Menschen Platz bieten.

Der frühere Jugendknast bleibt äußerlich Gefängnis - inklusive Gittern an den Fenstern. Innen ist das Gebäude aber aufgehübscht: mit Gardinen, neuen Möbeln und Böden sowie sanierten Küchen, Gemeinschaftsräumen und Toiletten. In das Abschiebegefängnis kommen abgelehnte Asylbewerber, bei denen die Behörden fürchten, dass sie vor der geplanten Abschiebung untertauchen könnten.

Der Umgang mit der aktuellen Flüchtlingssituation ist ein stark polarisierendes Thema. Als lokales Medium sehen wir es als unsere Aufgabe an, objektiv über die Auswirkungen für Gesellschaft und Politik in Karlsruhe zu berichten. Meinungsfreiheit ist für uns ein hohes Gut, kontroverse Debatten ein Ausdruck lebendiger Meinungsvielfalt und ein wichtiger Bestandteil der Demokratie. Leider mussten wir in jüngster Vergangenheit feststellen, dass Emotionen eine sachliche Argumentation zunehmend unmöglich machten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, den Kommentarbereich unter diesem Artikel geschlossen zu halten.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (0)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.