Pforzheim Graffiti-Schmierereien in Pforzheim: Polizei überführt jugendliche Sprayer

Eine Serie von Graffiti-Sprühereien in Pforzheim konnte von der Polizei aufgeklärt werden. Das schreiben Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

"In enger Zusammenarbeit der Graffiti-Sachbearbeiter der Polizeireviere Pforzheim-Süd und Pforzheim-Nord sowie des Hauses des Jugendrechts des Kriminalkommissariats Pforzheim konnte am Freitag eine Serie von Graffiti-Sprühereien an einem Parkhaus und einer Pforzheimer Schule geklärt werden", heißt es in dem Pressebericht. Nach Erkenntnissen der Ermittler wurden in den Faschingsferien auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern ein Parkhaus und ein Schulgebäude besprüht.

Dabei entstand ein Sachschaden den die Polizei auf rund 2.000 Euro beziffert. Im Zuge der Ermittlungsarbeit ergaben sich Verdachtsmomente gegen drei Tatverdächtige im Alter von 12, 13 und 14 Jahren. Sie räumten die Sachbeschädigungen in vollem Umfang ein und versprachen Wiedergutmachung, so die Polizei. 

Der 14-Jährige hatte eine Spraydose als er von der Polizei aufgegriffen wurde. Dabei wollte er eigenen Angaben zufolge noch am selben Tag weiter illegal sprühen. Es ist vorgesehen, dass die drei ermittelten Verursacher mit Einverständnis ihrer Eltern den von ihnen angerichteten Schaden mit Hilfe des "Anti-Graffiti-Mobils" unter fachlicher Anleitung von Malern selbst beseitigen.

Hierdurch können laut Polizei die zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche abgewendet und der Bezug zu fremdem Eigentum vermittelt werden. Außerdem können die Jungen Verantwortung für ihr Fehlverhalten übernehmen. wie die Polizei berichtet, hatte der 14-Jährige zuvor im Rahmen des Schulunterrichtes an einem Graffiti-Kurs teilgenommen und kam hierbei offensichtlich auf den "Geschmack" und die Idee, illegal zu sprühen.

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