Pforzheim Brand in Pforzheimer Mehrfamilienhaus: Seniorin erleidet leichte Rauchvergiftung

Ein Brand hat in einem Mehrfamilienhaus in Pforzheim ersten Schätzungen zufolge einen Schaden von etwa 150.000 Euro verursacht. Das Feuer sei in einer Wohnung im fünften Stock ausgebrochen, teilte die Polizei am Montag mit.

+++Aktualisierung, 3. September, 10 Uhr+++

Nachdem es am Sonntagabend in einem Mehrfamilienhaus in der Östlichen Karl-Friedrichstraße zu einem Brand gekommen war, hat das Amtsgericht Pforzheim auf Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim zwischenzeitlich Haftbefehl gegen eine Hausbewohnerin wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung sowie des versuchten Mordes erlassen und in Vollzug gesetzt. Das gibt die Polizei in einer Pressemeldung bekannt.

Die 31-jährige Deutsche ist dringend verdächtig, das Feuer in ihrer Wohnung gelegt, das Gebäude verlassen und hierbei den Tod der übrigen Bewohner des Gebäudes in Kauf genommen zu haben. Die dringend Tatverdächtige hat bei ihrer Vernehmung keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht, das Motiv ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Tatverdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft, so die Polizei.

+++2. September, 8 Uhr+++

Durch den entstandenen Rauch erlitt eine 69-jährige Bewohnerin einer benachbarten Wohnung eine leichte Rauchgasvergiftung, so die Polizei mit. Ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Den Angaben zufolge wurden das Mehrfamilienhaus und ein angrenzendes Gebäude während der Löscharbeiten evakuiert. 

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