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Pforzheim Auffahrunfall mit drei Lastwagen sorgt auf A8 für Behinderungen im Berufsverkehr

Ein unangepasstes Tempo soll die Ursache für einen Unfall auf der A8 sein. Ein Sattelzug war auf zwei weitere Fahrzeuge aufgefahren. Das sorgte im Berufsverkehr für Staus mit bis zu 10 Kilometern Länge.

Am Mittwochmorgen gegen 6.20 Uhr musste der 53-jährige Fahrer eines Tanklasters in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Ost und -Nord verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Ein dahinter fahrender 66-Jähriger konnte mit seinem Sattelzug auch noch anhalten.

Nicht mehr stoppen konnte der 31-jährige Fahrer eines mit einem Mähdrescher beladenen Sattelzugs. Er fuhr auf den Sattelzug des 66-Jährigen auf, der wiederum auf den Tanklaster vor ihm geschoben wurde. Ursache für den Auffahrunfall dürfte nach Einschätzung der Polizei unangepasste Geschwindigkeit gewesen sein.

Zur Bergung der Unfallfahrzeuge musste die rechte Spur bis 10.15 Uhr gesperrt werden. Zeitweilig bildeten sich im morgendlichen Berufsverkehr in beiden Fahrtrichtungen Staus von bis zu zehn Kilometern Länge.

Durch den Unfall liefen auch Betriebsstoffe aus und ergossen sich zum Teil ins angrenzende Erdreich. Daher wurde neben der Berufsfeuerwehr Pforzheim, die mit 13 Kräften im Einsatz war, auch ein Vertreter des Umweltamtes hinzugezogen. Das Fahrzeug des mutmaßlichen Verursachers war so schwer beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

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Kommentare (10)
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  •   bier2
    (792 Beiträge)

    14.06.2018 21:31 Uhr
    es wird Zeit das die LKW
    teilautonom oder autonom fahren. Fast jeder LKW Unfall wird durch menschlichese Versagen verursacht.
    Die Speditionen haben ja eh das Problem Berufskraftfahrer zu finden..
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  •   Mili
    (888 Beiträge)

    14.06.2018 10:47 Uhr
    Gepennt hat ER, oder war hinten Kaffee kochen
    "Ursache für den Auffahrunfall dürfte nach Einschätzung der Polizei unangepasste Geschwindigkeit gewesen sein. " Bei den meisten dieser LKW Cowboys müsste die Geschwindigkeit = 0 sein.
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  •   Der_Sprayer
    (238 Beiträge)

    13.06.2018 19:38 Uhr
    Da hilft nur
    1. ein generelles Überholverbot auf allen zwei und dreispurigen Autobahnen.
    2. nicht abschaltbare Brems- und Abstandsassistenten.
    3. bei Verstößen gegen 1. sofortiges 1monatiges Fahrverbot in Deutschland und 500 Euro Geldbuße.
    Wenn die ersten Speditionen Fahrer aus großer Entfernung beibringen müssten, hört der Spuk ganz schnell auf.
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  •   andip
    (8948 Beiträge)

    14.06.2018 12:14 Uhr
    Ein generelles Überholverbot
    würde dazu führen, das die rechte Spur komplett dicht ist mit im Schritttempo fahrenden LKWs und kein anderes Fahrzeug mehr zwischen denen durchkommt.
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  •   Der_Sprayer
    (238 Beiträge)

    14.06.2018 14:02 Uhr
    Dann kommt aber die Vorschrift
    Mit 50 m Mindestabstand zum Tragen und die Abstandassistenten lassen auch kein näheres Auffahren zu.
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  •   andip
    (8948 Beiträge)

    14.06.2018 15:54 Uhr
    Der Abstand
    ist abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit (Halber-Tacho-Regel).
    Je langsamer gefahren wird, desto näher kann man an das Vorderfahrzeug.
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  •   MaryCarefree
    (456 Beiträge)

    14.06.2018 09:29 Uhr
    Die Spediteure machen das doch schon...
    Polen, Muränier, Bulgaren usw. Auf mindestens jedem zweiten Bock zu finden. Wo die ihre Führerscheine herbekommen haben, ist meist schwer nachzuvollziehen.
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  •   andip
    (8948 Beiträge)

    14.06.2018 12:16 Uhr
    Nicht nur die Fahrer
    Auch die Böcke selber sind im Ausland zugelassen und werden von einer ausländischen Spedition betrieben.
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  •   Malerdoerfler
    (4419 Beiträge)

    13.06.2018 20:03 Uhr
    Dem kann ich nur zustimmen
    Extrem gefährlich was da jeden Tag auf unseren Autobahnen passiert.
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  •   Route66
    (1146 Beiträge)

    13.06.2018 17:55 Uhr
    Es wird wirklich
    Zeit, dass hier etwas passiert. Ich erlebe das täglich, mit welchen Geschwindigkeiten und Abständen LKWs unterwegs sind. Tickende Zeitbomben, die Unschuldige ausbaden müssen.
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