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Karlsruhe Zweite Rheinbrücke: Planfeststellungsverfahren beginnt

Der Startschuss für eine zweite Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe ist jetzt gefallen: Die Straßenbauverwaltung des Landes hat den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den rechtsrheinischen Teilabschnitt zwischen der Landesgrenze mit Rheinland-Pfalz und dem Anschluss B10/Raffineriestraße bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe gestellt.

Für den linksrheinischen Abschnitt zwischen der Landesgrenze und der B9 ist der Landesbetrieb Mobilität Rheinland- Pfalz die zuständige Planfeststellungsbehörde.

Pläne werden demnächst öffentlich ausgelegt

Die Pläne für das gesamte Vorhaben werden in Kürze in den in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz jeweils betroffenen Kommunen parallel ausgelegt, wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilt. Die von der Planung Betroffenen könnten dann Anregungen oder Einwendungen vorbringen. Auch die Träger öffentlicher Belange sowie die Umweltverbände werden angehört. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für die Genehmigung der Maßnahme.

Die Planung sieht den Neubau einer Straßenbrücke rund 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Rheinquerung mit Anschluss an die linksrheinische B9 und die die rechtsrheinische B10 vor. Auf baden-württembergischer Seite verläuft die neue Trasse zunächst südlich parallel der Dea-Scholven-Straße in östliche Richtung, schwenkt dann nach Süden, überquert das Industriegleis zur Raffinerie sowie die Alb, folgt anschließend dem Verlauf der Raffineriestraße und schließt unter weitgehender Nutzung der bestehenden Anschlussstelle Raffineriestraße an die Südtangente (B10) an.

"Die zweite Rheinbrücke wird zur Bewältigung der anhaltenden Verkehrszuwächse auf der bestehenden Rheinbrücke und zur Entflechtung der Verkehre schnellstmöglich benötigt. Für den Wirtschaftsraum ist ein zweiter Rheinübergang dringend erforderlich", so Regierungspräsident Rudolf Kühner in einer Pressemitteilung. Ferner sei die zweite Rheinbrücke als Entlastungs- und Umleitungsstrecke für die in absehbarer Zeit anstehende Generalsanierung des vorhandenen Bauwerks notwendig.

Alte Rheinbrücke hat noch vier Jahre Lebensdauer

Die theoretische Restlebensdauer der bestehenden Rheinbrücke betrage etwa vier Jahre, so dass voraussichtlich um das Jahr 2015 umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich seien. Hierbei sei davon auszugehen, dass, falls ein Auswechseln der Tragseile erforderlich werde, die bestehende Brücke vollständig gesperrt werden müsse. Insofern liege es im Interesse der Straßenbauverwaltung, dass alle erforderlichen planerischen und planrechtlichen Schritte möglichst zügig nacheinander abgewickelt werden, um zeitgerecht eine zweite Rheinbrücke zur Verfügung zu haben. Die Gesamtkosten betragen rund 107 Millionen Euro.

Kostenträger ist der Bund. Die vollständigen Planunterlagen können zeitgleich mit der Offenlage auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe eingesehen werden.

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Karlsruhes zweite Rheinbrücke | ka-news.de: Eine zweite Rheinbrücke für Karlsruhe wird schon lange diskutiert. Die Argumente der Rheinbrücken-Befürworter und der Rheinbrücken-Gegner in Karlsruhe, der Pfalz sowie den aktuellen Stand der Planung haben wir für Sie zusammengefasst.
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Kommentare (34)
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  •   Waterman
    (6471 Beiträge)

    26.03.2011 23:39 Uhr
    Genau da stehst Du: auf dem Schlauch
    Höre endlich auf unsere pfälzischen Freunde zu beschimpfen.

    Fahre einfach mal hin, und lasse Dich eines Besseren belehren.

    Zum Autobahnproblem schaue Dir nochmal die Landkarte an und dann diskutieren wir bei nächster Gelegenheit wieder.
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  •   Waterman
    (6471 Beiträge)

    26.03.2011 22:38 Uhr
    Aber bitte...
    ohne Hagenbach-Variante!!
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    26.03.2011 22:55 Uhr
    wurschtegal
    Hauptsache die machen mal Europa und sprechen nicht immer nur davon.
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  •   mueck
    (11824 Beiträge)

    26.03.2011 16:24 Uhr
    ?
    > Weiß übrigens gerade jemand, wo das Grundstück liegt, das ein
    > Lebensmittel-Discounter für sein neues Auslieferungslager
    > geplant hat?
    Ist das nicht das Teil, was an die Wolfartsweierer Brücke hin soll?
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  • unbekannt
    (1456 Beiträge)

    27.03.2011 01:57 Uhr
    Anderes Grundstück
    Ich meine schon ein Grundstück nahe der versprochenen Trasse der 2. Rheinbrücke. Das habe ich in Erinnerung als parteipolitische Kungelei. Per Google finde ich nur diese Fundstelle in einem Beitrag von "abakus".

    Das geplante (oder haben die schon angefangen zu bauen?) Auslieferungslager am Containerbahnhof neben der Wolfartsweier Brücke ist AFAIR von dm.
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  • unbekannt
    (146 Beiträge)

    26.03.2011 14:43 Uhr
    Ich will
    einen Rheintunnel.
    vor Woerth geht ein Abfahrt von der A65 in den Tunnel, der zwischen Maximiliandsau und Hagenbach unterm Rhein durchgeht. Dann vor der B36 (noerdl. von Forchheim) wieder hervorkommt und an selbige anschliesst. Von dort geht eine Trasse weiter bis zur L605.
    Von der B9 bei Jockgrim geht eine Abfahrt unter Woerth und trifft unterirdisch auf den Tunnel von der A65 und laeuft von dort zweispurig bis zur L605.
    In der Gegenrichtung geht unterirdisch ein Abzweig unter Maximiliansau durch und kommt in etwa bei Jockgrimm auf die B9 in Richtung LU.
    na ja, so aehnlich.
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  •   cape21
    (325 Beiträge)

    27.03.2011 01:16 Uhr
    du hast....
    den tunnel zur kombilösung/u-strab vergessen zwinkern
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    26.03.2011 16:16 Uhr
    ausbaufähig
    Da wo der Anschluß an die B26/Messe ist sollte man aber noch einen unterirdischen Abzweig machen, in südliche Richtung bis zum Baden Airpark und in nördliche bis zum Wildparkstadion.
    Parallel dazu kann man dann die B36 zwischen Grünwinkel und Rastatt in einen zweispurigen Radschnellweg umwandeln.
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  •   kampion
    (1294 Beiträge)

    26.03.2011 15:43 Uhr
    gut Idee!
    an wie viel Geld hast du so gedacht?
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  • unbekannt
    (146 Beiträge)

    26.03.2011 18:33 Uhr
    Ich wuerde
    fuer die Idee nur 3,6 Millionen Euro verlangen.
    Ein Schnaeppchen!
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