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Karlsruhe/Berlin Zweite Rheinbrücke: Anbindung an B36 soll "unverzüglich" untersucht werden

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land), Ingo Wellenreuther (Karlsruhe-Stadt) und Thomas Gebhart (Südpfalz) begrüßen den heutigen Beschluss des Rechnungsprüfungsausschusses im Deutschen Bundestag zur zweiten Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe. "Mit dem heutigen Beschluss wächst der Druck auf das Land Baden-Württemberg, sich endlich zur Brücke zu erklären", so die drei Abgeordneten.

Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung der drei Politiker fordert der Ausschuss, dass die verkehrlichen Auswirkungen einer Anbindung der geplanten zweiten Rheinbrücke an die B36 nunmehr "unverzüglich" untersucht wird.

Bislang schien die Aufforderung des Rechnungsprüfungsausschusses nach aktuellen Zahlen vom Mai dieses Jahres im Landesverkehrsministerium von Baden-Württemberg nicht ernst genommen worden zu sein, so der Rechnungsprüfer. Der Ausschuss erwartet nun bis zum 31. Dezember 2015 einen erneuten Bericht. Zudem fordert er, die Beseitigung der Engstelle Knielinger Pförtner zügig weiter voranzutreiben.

In ihrer Pressemeldung kritisieren die Bundestagsabgeordneten Fischer, Wellenreuther und Gebhart die jahrelange Verzögerungstaktik und Blockadehaltung der grün-roten und der rot-grünen Landesregierungen. "Wir fordern die Landesregierungen auf beiden Seiten des Rheins auf, endlich Baurecht für die zweite Rheinbrücke herzustellen und den Anschluss an die B36 auf den Weg zu bringen", so die drei Abgeordneten abschließend.

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Kommentare (8)
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  •   Hardy_spricht
    (751 Beiträge)

    18.10.2015 18:56 Uhr
    Uih... endlich geht mal jemand den Knielingen Pförtner an
    Wenn man es nun auch noch schaffen würde den Fernverkehr etwas zu zügeln hätten wir da schon mal eine deutliche Verbesserung erreicht.

    Zum Fernverkehr: Maut-Schilder stehen .... aber wir wird das kontrolliert oder abgerechnet? Wir haben doch unser tolles TOLL Collect. Nur ist da weit und breit kein Gerät installiert. Und es fahren irre viele schwere LKW aus Bulgarien etc. über die Rheinbrücke, die dafür echt nicht ausgelegt ist. Gerade jetzt da die A5 Stauanfällig grinsen ist... LKW, dass man kaum auf die rechte Spur kommt. OK. Brummis müssen sein. Die, die in die Region liefern/ die aus der Region stammen. Aber Transit muss hier echt nicht sein.
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  •   hkm
    (196 Beiträge)

    18.10.2015 12:34 Uhr
    Man kann ja umliegende Gemeinden
    für den Stadtverkehr in Karlsruhe verantwortlich machen. Dazu muss man aber blind sein für den Verkehr, den die Karlsruher selbst in steigender Zahl produzieren: Glaubt denn einer, neue Wohngebiete würden nur von Fussgängern oder Radfahrern besiedelt? Bei IKEA geht man künftig mit der Stadtbahn einkaufen. Neue Firmenansiedlungen werden künftig nur noch von Bussen angefahren? Wie blind muss man sein, für die Zukunft abnehmenden Verkehr zu erwarten!
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  •   wildpark
    (1103 Beiträge)

    17.10.2015 20:26 Uhr
    Mal schauen
    ob sich was tut wenn die bestehende Rheinbrücke kollabiert. Glaubs ja eher nicht bei so vielen Verhinderen in den Parlamenten..
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  •   JuliusM
    (1995 Beiträge)

    17.10.2015 12:58 Uhr
    Eines ist
    so sicher wie das Amen in der Kirche:

    Wir Älteren werde es nicht erleben, dass eine neue Brücke gebaut wird. denn bis die neue Brücke genehmigt ist vergehen bestimmt noch 10 Jahre und bis dann mit dem Bau begonnen wird dauert es auch nochmal 10 Jahre, dann kommt eine Bauzeit von min. 5 Jahren dazu. Bis dahin bin ich dann ca. 90 Jahre alt - sollte ich dann überhaupt noch leben. Und so sieht es auch mit den Menschen aus, die zur Zeit im großen Topf rumrühren und kein Ergebnis finden. Aber es war ja schon immer so, dass jeder Politiker ein Erbe hinterlassen will.
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  •   zozimura
    (1933 Beiträge)

    17.10.2015 09:31 Uhr
    Wieso jetzt B36?
    Die ganze Zeit wollten die Schwatten die Pfälzer auf die Südtangente runterleiten. Und jetzt eine Nordtangente? Und warum nicht bei Leimersheim / Leopoldshafen?
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  •   alpinium
    (5483 Beiträge)

    17.10.2015 09:46 Uhr
    Die Schwatten wollen auf Biegen und Brechen
    noch mehr unsinnigen Verkehr in der Stadt haben. Die Wohnqualität ist denen scheißegal, außerhalb Karlsruhes wollen sie alle den Verkehr aus den Orten haben, auch die CDU-Gemeinderäte, nur in Karlsruhe will die CDU mehr Verkehr und dabei der Wohnbevölkerung mehr Lärm und Dreck zumuten. Um dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufzutun, muss noch die Naherholung von KA der Hardtwald hinterm Schloss mit einer Nordtangente zerstört werden.
    Die CDU gibt erst Ruhe wenn die Republik unter Stahl und Beton verschwunden ist. Die CDU hatte über 5 Jahrzehnte Zeit eine vernünftige Verkehrsplanung für KA umzusetzen und nix rein gar nix haben sie zu stande gebracht.
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  •   Laetschebachschorsch
    (2848 Beiträge)

    17.10.2015 10:51 Uhr
    Seit wieviel Jahrzehnten?
    Seit wie viel Jahrzehnten ist dieses Problem schon in der Diskussion und noch immer nicht die erforderlichen Feststellungen getroffen, da einige mit aller Gewalt ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen wollen. Demokratie sieht anders aus - aber andere Radikale verdammen.
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  •   Robert1959
    (1677 Beiträge)

    16.10.2015 23:17 Uhr
    Warum nicht drei?
    Falls wieder demonstriert wird für eine Radbrücke und noch für eine Fußgängerbrücke!
    Beim Pförtner sollte man sich wirklich etwas einfallen lassen!
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