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Wörth Umsiedlung ist nötig: Geplante zweite Rheinbrücke betrifft auch Eidechsen

Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium rechnet damit, dass für die geplanten Bauarbeiten der umstrittenen zweiten Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe auch Zauneidechsen umgesiedelt werden müssen.

Der Eingriff findet demzufolge vermutlich etwa ein Jahr vor einem möglichen Bau statt. Allerdings lässt sich der Startzeitpunkt wegen anhängiger Klagen derzeit nicht voraussagen. Die Maßnahme betrifft einer Sprecherin zufolge weniger als 100 Tiere.

Vorgesehen ist, dass Spezialisten die Zauneidechsen in Leinensäckchen setzen - einzeln, damit sie sich nicht attackieren. Dann sollen sie gekühlt an den neuen Ort gebracht werden. Die Zauneidechse (Lacerta agilis) ist in Rheinland-Pfalz noch nicht akut vom Aussterben bedroht. Gleichwohl ist eine Gefährdung möglich.

Die alte Rheinbrücke, die täglich von 80 000 Fahrzeugen genutzt wird, ist sanierungsbedürftig und in Richtung Karlsruhe zeitweise überlastet. Das trifft Pendler, die aus Rheinland-Pfalz über den Fluss nach Baden-Württemberg fahren.

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Kommentare (13)
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  •   Der_Pendler
    (76 Beiträge)

    28.01.2019 14:56 Uhr
    Was da nicht alles gesichtet wird:
    Nicht nur Eidechsen sondern auch Elwetritsche, Mondkälber, Bigfoots und extrem seltene Schreikäfer.
    Des Weiteren würde die 2. Brücke auf einem Gebiet erbaut werden, auf welchem sich kostbarer Getriebesand befindet, welcher dringend wie die LKW´s vom Daimler benötigt wird......
    Also auf gar keinen Fall kann die 2. Brücke dort gebaut werden!
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  •   Moggl
    (8 Beiträge)

    30.07.2018 18:18 Uhr
    Ja - Ja. Und immer wieder diese „Phantom-Zaundeidechsen
    Man kennt diese Situation im Badischen Gaggenau/Murgtal nur zu Gute.
    Dort hat sich die Fertigstellung des Murgtal-Fernradweges über 20 Jahre hinausgezögert, nur weil es auf einem
    200 Meter langen Abschnitt „Phantom-Zauneidechsen“ gab, die umgesiedelt werden mußten (Anordnung von ganz obersten Behörden). Inklusive der Zwangsumgesiedlung haben diese kurzen 200 Meter des Murgtal-Fernradweges sage und schreibe über 430.000 € gekostet. Und wer hat es bezahlt? Natürlich der Steuerzahler und nicht die scheinheiligen Möchtegern-Naturschutzverbände.
    Man darf somit nur gespannt sein, was die Zwangsumsiedlung der pfälzer „Phantom-Zauneidechsen“ für die dringend notwendige 2. Rheinbrücke kosten wird. Die, die so etwas anordnen, bezahlen so etwas „NIE“ aus eigener Tasche.
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  •   neigschneiter
    (40 Beiträge)

    15.08.2018 13:50 Uhr
    Hoffentlich ...
    ... werden die Eidechsen nicht im Wildpark angesiedelt, sonst reichen die vom Stadtrat beschlossenen 900.000EUR nicht für die Umsiedlung wegen des Stadionneubau.

    Ich gehe mal davon aus dass auch 100 Bio-Leinensäckchen verwendet werden, muß ja schon sein, gell.
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  •   ALFPFIN
    (6416 Beiträge)

    30.07.2018 19:28 Uhr
    Ach so,
    da sind die damaligen Zauneidechsen aus dem Murgtal klammheimlich in die Pfalz umgesiedelt worden. Trifft sich gut, man will die 2. Rheinbrücke ja nicht wirklich bauen. Jetzt könnte man ja doch noch ein paar der Eidechsen im Wildparkstadion aussetzen, ein neues Stadion will man ja auch nicht wirklich bauen.
    Die Eidechsle können richtig stolz so sein, so wichtig wie sie sind. grinsen
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  •   Moggl
    (8 Beiträge)

    31.07.2018 05:00 Uhr
    So ist es halt in unserem Deutschland
    Auch beim Stuttgarter S21-Projekt hat sich jetzt herausgestellt, daß Ende der 90er Jahre Studenten bezahlt wurden, um in den Wäldern der schwäbischen Alb den schützenswerten Juchtenkäfer einzusammeln und diese dann wiederum im Schlosspark auszusetzen. Somit hätte man einen Verhinderungsgrund zum S21-Projekt.
    Wenn man mit älteren Ur-Stuttgartern redet sagt jeder, daß es früher diese Juchtenkäfer gar nie im Schlosspark gegeben hat, sondern erst seit ca. 20 Jahren, als Studenten gegangen, den Juchtenkäfer dort auszusetzen.
    So blockiert man erfolgreich wichtige Groß-Projekte.
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  •   Hüttenkäse
    (421 Beiträge)

    31.07.2018 12:16 Uhr
    Fake-News, Fake-News, Fake-News ....
    Haben Sie's nicht noch ein bisschen abenteuerlicher so ganz ohne Beweise... zwinkern
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (225 Beiträge)

    30.07.2018 17:36 Uhr
    dpa mit fehlerhaftem Text
    Der dpa-Text ist fehlerhaft, hier die korrekte Version:

    "...dass für die notwendigen Bauarbeiten der planfestgestellten zweiten Rheinbrücke [...] auch Zauneidechsen umgesiedelt werden müssen. Der Eingriff findet demzufolge vermutlich etwa ein Jahr vor dem Start der Bauarbeiten statt."

    "Von den Verzögerungen sind mehrere zehntausend Menschen betroffen."
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  •   MaryCarefree
    (476 Beiträge)

    30.07.2018 15:59 Uhr
    Das nennt sich dann wohl Zwangsumsiedlung!
    Gibts da schon eine Petition/ Sammelklage dagegen? Und wie äußert sich der Zentralrat der Echsen dazu?
    Was wäre, wenn die Dinger in einem Schlauchboot rübermachen?
    Mannmannmann..., das nächste Faß ohne Boden.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    30.07.2018 14:04 Uhr
    Ich nehm ein paar,
    sind ein Leckerbissen für Katzen. grinsen
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  •   Malerdoerfler
    (4910 Beiträge)

    30.07.2018 13:03 Uhr
    Ich bin entsetzt
    die armen Tiere
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