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Stuttgart/Karlsruhe Rheinbrücken-AG soll Streit lösen: Kretschmann und Beck uneins

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind auch nach der gemeinsamen Kabinettssitzung am Dienstag noch uneins über den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und sein Mainzer Amtskollege Kurt Beck (SPD) wollen nun eine gemeinsame Arbeitsgruppe einsetzen, um den Streit zu lösen.

Das Gremium soll den Faktencheck auswerten und kurzfristig Wege finden, wie die Staus auf der alten Brücke über eine bessere Lenkung des Verkehrs abgemildert werden können, erklärte Beck am Dienstag in Stuttgart. Außerdem soll die Gruppe klären, "wie, wann und auf welche Weise" die Rheinquerung grundlegend verbessert werden kann. Rheinland-Pfalz sei klar für eine zweite Brücke, betonte Beck.

Der Faktencheck zu einer zweiten Rheinbrücke von Karlsruhe nach Wörth ist vergangene Woche über die Bühne gegangen. Sowohl Befürworter als auch Gegner des Projekts sehen sich durch das Ergebnis des Faktenchecks bestätigt. Die geplante zweite Rheinbrücke war am Dienstag Thema auf einer gemeinsamen Kabinettssitzung der rheinland-pfälzischen und baden-württembergischen Landesregierung.

Das rund 100 Millionen Euro teure Projekt "Zweite Rheinbrücke" ist seit Jahrzehnten Zankapfel in der Region. Wirtschaftsverbände fordern dringend den Bau einer zweiten Brücke, sie sehen ohne Brücke den Wirtschaftsstandort Karlsruhe in Gefahr. Umweltverbände und Bürgerinitiativen warnen zudem vor starken Belastungen für Mensch, Natur und Umwelt und befürchten eine Zunahme an Lärm und Abgasen.

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Kommentare (43)
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    02.12.2011 12:53 Uhr
    ganzheitliches Erfassen von Text
    Natürlich macht ein einzelner Beitrag für sich - und ganz konkret dieser - wenig Sinn. Mann muss eben auch mal einen Thread-Verlauf lesen und ganzheitlich erfassen. Dann erschließen sich auch Spitzen, Sarkasmus oder Ironie.
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    01.12.2011 08:58 Uhr
    Sorry
    Ich muss mich noch entschuldigen. Erst jetzt habe ich gemerkt, dass der User "WoRe" sich deshalb so an der Begrifflichkeit "Christ" reibt, weil mein bemühter Vergleich, in dem sich jemand selbst bekennt bzw. benennt und nicht fremdgelabelt wird, eben auch den Status "Christ" umfasst. In Verbindung mit meinem Nickname, einer oberflächlichen Lesart und einer gewissen Voreingenommenheit wird dann gleich so etwas draus.
    Nur zur Beruhigung. Ja, ich sehe mich als Christen. Glaube ist für mich etwas sehr persönliches. Das mache ich mit mir selbst und mit Gott aus. Ich sehe und respektiere und schätze die soziale Rolle der Amtskirchen, für mein persönliches "Seelenheil", um nun auch diesen Begriff einzubinden, brauche ich weder Amtskirche noch Pfarrer noch Liturgie.
    Und ja, ich bin auch katholisch getauft, aber ökumenisch aufgewachsen und praktiziere dies auch in meiner Familie. Und noch ein "Ja" - auch die Partei mit dem C im Namen ist meine Heimat, meine politische.
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  •   hambi
    (513 Beiträge)

    02.12.2011 11:32 Uhr
    ...ääähmm...
    ...und was hat das ganze Gesäusel jetzt mit dem Thema zu tun?
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    30.11.2011 21:16 Uhr
    Lesen, denken, verstehen, antworten
    @joergrupp: Sie haben wohl nicht mal den wikipedia-Beitrag gelesen? Schade.

    WoRe. Was spekulieren und unterstellen Sie, ob ich Christ oder Katholik bin? Was schreiben Sie pfui Teufel und werfen mir vor, keine Fakten zubringen?

    Was nehmen Sie sich heraus über andere zu richten?

    Ich maße mir das nicht an.

    @ joergrupp: ich habe Ihnen kein Label angepinnt. Möglicherweise suchen Sie gerade eine "Opferrolle". Versuchen Sie dabei aber nicht, mir eine Täterrolle zuzuschreiben.

    @beide: nicht ablenken vom eigentlichen Thema!! Nur weil Ihnen sachliche Argumente und Fakten fehlen!
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    30.11.2011 14:08 Uhr
    bitte keine Unterstellung
    Zitat aus wikipedia:
    Ökofaschismus ist ein politischer Kampfbegriff, dem von einzelnen Autoren auch Potenziale eines analytischen Begriffs beigemessen werden. André Gorz sprach bereits 1977 vom Ökofaschismus, um (befürchtete) Formen eines Totalitarismus aufgrund einer ausschließlich ökologischen Orientierung der Politik zu charakterisieren.[1] Der Begriff wird weiterhin verwendet, um radikalökologische Ideologien zu kennzeichnen, die entweder umweltpolitische Vorstellungen mit autoritären Mitteln durchsetzen wollen...

    Ich habe diesen Begriff gefunden und finde ihn zutreffend als Beschreibung für gegenwärtige Entwicklungen. Ich habe niemanden als irgendetwas bezeichnet. Ich bezweifle sogar, dass es die von Ihnen gewählte Bezeichnung für eine oder mehrere Person tatsächlich zutreffend gibt. Es geht mir um den Begriff als Zustands- oder Situationsbeschreibung.
    Zusätzlich obliegt es jedem selbst, sich mit einem solchen Begriff einzuordnen (ich bin Christ statt "Du Christ, Du!").
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  • unbekannt
    (6808 Beiträge)

    30.11.2011 19:36 Uhr
    das das in einer Antwort
    auf meinen Beitrag steht, muss ich annehmen, dass Sie mich als Ökofaschisten bezeichnen und jemanden, der einen totalitären Staat errichten will. Ja?
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  • unbekannt
    (85 Beiträge)

    30.11.2011 17:30 Uhr
    Ist das eine _christliche_ Art und Weise mit einander umzugehen ?
    Sind sie tatsächlich praktizierender Christ ? Sie wissen schon, wenn man zwei von etwas hat, eines an jemanden abgeben, der es nötiger braucht, ... . Das und nichts weniger ist christlich.
    Sind sie tatsächlich praktizierender Katholik ? Immer schön brav in die Kirche gehen und all das befolgen, was in der Bibel steht und der Papst sagt.
    Oder sind sie ein Konservativer, der sich für christlich hält, nur weil die ihnen nahe stehende Partei zu unrecht ein C für christlich im Namen trägt ?

    Fragen sie doch bitte 'mal ihren Pfarrer um seine Meinung, was er von ihrem Stil hält, wie Sie mit Anderdenkenden umgehen. Auf seine Antwort wäre ich wirklich gespannt !
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  •   korrekt
    (87 Beiträge)

    30.11.2011 11:03 Uhr
    LASST DOCH DIE BÜRGER ENTSCHEIDEN
    Der Worte sind genug gewechselt. Volksabstimmung auf beiden Seiten des Rheins. JETZT !
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  •   HeckerZwo
    (66 Beiträge)

    29.11.2011 17:11 Uhr
    ich dachte ...
    da war doch was mit dem Denken und den Pferden ...

    Neuwahlen? Gerne - aber dann bitte im Bund!
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    29.11.2011 16:07 Uhr
    ich dachte
    dass GRÜN Bürgerbeteiligung und Demokratie nur dann und dort mag, wo Demokratie GRÜNEN Zielen nutzt und im Einklang steht? Schule von unten ist genauso bescheuert wie dauerhaftes gemeinsames Lernen. "bessere" Landwirtschaft - was bedeutet das? Größere Effizienz? Mehr Anbau von Opiaten? Nationalpark als Ende der nachhaltigen Forstwirtschaft? Regenwaldabholzung und sibirische Fichten statt Nutzung des hochwertigen heimischen Rohstoffes Holz? Windräder nur dort, wo sie keinem Grünen Abgeordenten den Schlaf rauben? Aufgezwungener öffentlicher Personenverkehr statt intelligenter Weiterentwicklung eines ökologischen Individualverkehrs (E-Mobile als rollende Batterien für aus erneuerbaren Energie erzeugten Strom!!)??

    Fragen über Fragen...
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