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Karlsruhe Rheinbrücke: Karlsruher Abgeordnete fordert Klartext nach Faktencheck

Mit einem parlamentarischen Antrag an die Landesregierung erkundigt sich die CDU-Landtagsabgeordnete Bettina Meier-Augenstein für Karlsruhe über den aktuellen Stand in Sachen zweite Rheinbrücke. "Meine Anfrage soll unter anderem klären, wie weit das Planfeststellungsverfahren derzeit ist und wann dieses abgeschlossen werden kann", das gibt sie in einer Pressemeldung bekannt. Aber auch technische Fragen spielen laut ihr eine Rolle.

Hierbei gehe es insbesondere um die Frage der Statik an der bestehenden Brücke. "Nicht zuletzt möchte ich wissen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit die Landesregierung den Bau einer zweiten Rheinbrücke unterstützen würde", so die CDU-Landtagsabgeordnete und Karlsruher Stadträtin Bettina Meier- Augenstein.

"Im November 2011 hat die Landesregierung den zweitägigen Faktencheck durchgeführt. Sie wollte alle wichtigen Fakten zur zweiten Rheinbrücke umfassend und transparent darstellen. Heute sind die Fakten bekannt, aber wir wissen auch drei Jahren danach immer noch nicht, wie es mit der Brücke weitergehen soll." Stattdessen sei nach dem Faktencheck eine länderübergreifende Arbeitsgruppe eingesetzt worden und schließlich habe die Landesregierung mit ihrer Initiative für eine "Ersatzbrücke" eine gänzlich neue Diskussion angestoßen.

"Letztlich bleibt festzuhalten: Grün-Rot wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die zweite Rheinbrücke und damit gegen die Unternehmer in der gesamten Region", so Meier-Augenstein abschließend.

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Karlsruhes zweite Rheinbrücke | ka-news.de: Eine zweite Rheinbrücke für Karlsruhe wird schon lange diskutiert. Die Argumente der Rheinbrücken-Befürworter und der Rheinbrücken-Gegner in Karlsruhe, der Pfalz sowie den aktuellen Stand der Planung haben wir für Sie zusammengefasst.
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Kommentare (39)
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    11.11.2014 09:49 Uhr
    ja nu
    Wenn es effektiv Unsinn ist, dann muss die Schlussfolgerung sein die Brücke nicht zu bauen, zumindest nicht so.

    Der Minimalkompromiss ist eigentlich die Ersatzbrücke: Sanierung und Kapazitätserweiterung und Redundanzerhöhung am Ort der bestehenden Brücke.

    Da die Südtangente nicht mehr Verkehr aufnehmen kann, braucht es aber auch nicht mehr als diesen Minimalkompromiss. Wohlgemerkt: Selbst wenn eine der beiden Richtungen der Ersatzbrücke ausfiele, könnte man auf dem anderen Brückenkörper immernoch 2x2 Spuren einrichten, was auch noch der Kapazität der ST entspricht.

    Karlsruhe muss für seine weitere Entwicklung sein linksrheinisches Umland besser anbinden, aber was den Individualverkehr betrifft, sind die durch die Kapazität des Karlsruher Verkehrsnetzes und Umweltschutzvorgaben gesetzten Grenzen (fast) erreicht.
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  •   kommentar4711
    (2573 Beiträge)

    11.11.2014 10:21 Uhr
    Kompromiss
    Die vernünftige Lösung wäre eben den NAHVerkehr auf der bestehenden Infrastruktur zu halten, dem FERNVerkehr aber einen Alternative zu bieten. M. E. nicht durchsetzbar aber verkehrstechnisch wenn man sich das Autobahnnetz anschaut an sich das sinnvollste wäre südlich von KA auf der Pfälzer Seite zwischen Hagenbach und Neuburg und auf Badischer Seite ca. auf Höhe der Messe eine Trasse von der A5 zur A65. Das ist eben die Route vieler Fernverkehrsrouten.

    Die Südtangente für den Schwerverkehr zu sperren ist nicht möglich, die Alternative nicht durchsetzbar, deswegen wird am Ende halt irgendwie ein halbgarer Kompromiss gemacht :-/
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  •   KaBU
    (931 Beiträge)

    11.11.2014 06:51 Uhr
    Stimmt
    Ich fahre jeden Tag über die Brücke. Es gibt nur eine möglichkeit. Tunnellösung zwischen Hagenbach und Berg nach Rheinstetten und dann auf die Autobahn. Wir brauchen eine 2. Lösung aber bitte wirklick nicht über die Südtangende,denn das währe totaler Blödsinn !
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  • unbekannt
    (929 Beiträge)

    11.11.2014 10:08 Uhr
    Ist das denn vernünftig, ökologisch und zeitgemäß ...
    ... was SIE machen?

    Sie würden wohl besser in oder bei KA wohnen.
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  •   kommentar4711
    (2573 Beiträge)

    11.11.2014 10:11 Uhr
    Wohnraum?
    Klar, weil es in Karlsruhe ja so viel freien Wohnraum gibt damit alle die hier arbeiten und die Wirtschaft stärken auch hier wohnen können.
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  • unbekannt
    (929 Beiträge)

    11.11.2014 13:26 Uhr
    Natürlich gibt's in KA freien Wohnraum ...
    ... ist halt ein bisschen teurer als in GER, wenn man als Durchschnittsverdiener auf Reihenhaus mit Fertiggarage steht. zwinkern

    Insofern sind 2 x 30 Minuten tägliche Stauzeit doch ein überschaubarer Bestandteil der eigenen Lebensplanung.
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  •   kommentar4711
    (2573 Beiträge)

    11.11.2014 13:28 Uhr
    Unsinn
    Sie wären der erste der gegen den Zuzug und die damit einhergehende weitere Explosion der Mieten in Karlsruhe demonstrieren würde wenn wirklich ALLE die in KA arbeiten auch hier eine Wohnung suchen würden.
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  • unbekannt
    (692 Beiträge)

    11.11.2014 13:10 Uhr
    Grundsätzlich
    sollte man dort hinziehen wo man arbeitet. Oder dort arbeiten wo man wohnt. Dafür kann man auch mal 30% weniger Lohn und Gehalt akzeptieren. Man entlastet die Strassen und ist zudem umweltfreundlich. Aber wir leben eben in einer Welt von Egomanen in der keiner auf etwas verzichten will und dem anderen die Butter auf dem Brot nicht gönnt.
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  •   kommentar4711
    (2573 Beiträge)

    11.11.2014 13:30 Uhr
    Egomanen
    Ist immer die Frage wer der Egomane ist: Der, der glücklich ist dass er Wohnraum und Arbeitsplatz beider Partner räumlich eng zusammen legen kann und auf keinen Fall will, dass jemand 2Km hinter seiner Haustüre eine Straße nutzt oder derjenige, der das nicht kann und auf die Straße angewiesen ist?
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  •   Laetschebachschorsch
    (3165 Beiträge)

    11.11.2014 06:22 Uhr
    Nicht nur gegen Unternehmer,
    sondern auch gegen die Arbeitnehmer, die aus der Pfalz kommen. Wenn morgen die Brücke gesperrt werden muss, wie viele Beschäftigten der Stadt Karlsruhe, einschließlich aller städtischen Betriebe, können dann ihren Arbeitsplatz nicht, oder nur über Germersheim oder Rastatt erreichen? Aber auch dann ist der Umweltgedanke der Grünen mit zu beachten, bei den dann notwendigen mehr gefahrenen Kilometern und dem damit verbundenen Treibstoffverbrauch.
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