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Koblenz Noch kein Urteil in Sicht: Verhandlung der Klage gegen die zweite Rheinbrücke könnte am Donnerstag fortgesetzt werden

Die Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe ist überlastet - viel mehr Pendler als ursprünglich geplant nutzen sie jeden Tag. Daher soll nun eine zweite Brücke her. Doch um die wird am Mittwoch vor dem Oberverwaltungsgericht in Koblenz gestritten. Nun teilte das Gericht mit: Ein Urteil werde wohl noch auf sich warten lassen.

Aller Voraussicht nach werde es am Mittwoch kein Urteil geben, sagte der Sprecher des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Rheinland-Pfalz. Möglich sei, dass die Verhandlung am Donnerstag fortgesetzt werde. Gegen den Brückenneubau sind mehrere weitere Klagen, unter anderem des Bunds für Umwelt- und Naturschutz (BUND), beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg in Mannheim anhängig.

Der Grund: Schutzgebiete und seltene Tierarten könnten unter dem Neubau leiden. Die in Koblenz verhandelte Klage richtet sich gegen den Planfeststellungsbeschluss des Landesbetriebs Mobilität zum rheinland-pfälzischen Teil des Projekts. Dieser umfasst rund 3,7 Kilometer der B293 von der Anschlussstelle der B9 bei Wörth bis zur baden-württembergischen Landesgrenze in der Strommitte.

Die bestehende Rheinbrücke von 1966 ist überlastet. Sie war für 18.000 Fahrzeuge pro Tag geplant, wurde aber zuletzt von täglich rund 80.000 Fahrzeugen überquert. Ihre Sanierung läuft. Die neue Brücke soll 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Rheinquerung entstehen. 

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  •   jmiles
    (27 Beiträge)

    09.10.2019 14:58 Uhr
    Tunnel statt Brücke?
    Nachdem KA jetzt reichlich Erfahrung im Tunnelbau hat, wäre das eventuell die beste Lösung. Unterirdisch müssen keine bebauten Gebiete oder Naturschutzgebiete umfahren werden ... Höhe A5 Ausfahrt Nord in Hagsfeld in den Boden eintauchen, unter dem Rhein durch, und bei Jockrim vor der B9 wieder auftauchen?
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  •   mueck
    (10933 Beiträge)

    09.10.2019 15:40 Uhr
    !
    Naturschutzfachlich in der Tat erste Sahne, so'n Tunnel, auch in der Länge, denn nicht nur die Rheinauen, sondern auch der Hardtwald sind FFH, also höchster europäischer Schutzstatus.
    Nur gibt's da ein winziges Häkchen ...
    Die Idee stammt also wohl vom Sonntag in der Wirtschaft am Eck ...
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  •   AlterMann
    (76 Beiträge)

    09.10.2019 12:53 Uhr
    Falscher Ort
    Ich finde den geplanten Standort für die neue Brücke auch nicht gut.
    Hab ich keinen Nutzen, für mich wäre eine Brücke südlich der jetzigen viel praktischer.
    Vielleicht könnte man als Kompromiss beides machen?
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