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Karlsruhe Landrat kritisiert Faktencheck zur zweiten Rheinbrücke

Für Unmut hat der lang angekündigte und nun terminierte Faktencheck für die zweite Rheinbrücke gesorgt: "Aus der Presse habe ich vernommen, dass das Ministerium die teilnehmenden Interessensvertreter benennt, auf Anfrage musste ich aber erfahren, dass der Landkreis Karlsruhe nicht eingeladen worden ist", informierte Landrat Christoph Schnaudigel den Verwaltungsausschuss des Kreistages.

Wie das Landratsamt mitteilt, zeigte sich Schnaudigel darüber verärgert, weil er sich im August gemeinsam mit seinem Landratskollegen Fritz Brechtel aus Germersheim ausdrücklich an den Verkehrsminister gewandt und sich sowohl die Verwaltung im Planfeststellungsverfahren klar positioniert hatte wie auch der Kreistagsausschuss für Umwelt und Technik sich für die schnellstmögliche Realisierung ausgesprochen hatte.

Der Initiative beider Landräte sei es zu verdanken, dass sich nun auch das Bundesverkehrsministerium eindeutig zum Anschluss an die B36 bekannt und die Fernverkehrsrelevanz dieses Teilstücks bejaht habe. Dies sei Voraussetzung dafür, dass nun auch der Landkreis und der Region mehrheitlich geforderte Anschluss an die B36 geplant werden könne.

"Die Argumente des Landkreises Karlsruhe mit seinen rund 430.000 Einwohnern müssen im öffentlichen Faktenscheck gehört werden und wir müssen Gelegenheit haben, die Anliegen der betroffenen Kreisgemeinden aktiv einzubringen", betonte der Landrat und berichtete, dass er den Verkehrsminister zur Einbeziehung des Landkreises Karlsruhe als Interessensvertreter aufgefordert habe. 

Andernfalls könne der Eindruck entstehen, dass die Landesregierung gerade nicht alle Fakten objektiv aufbereiten lassen wolle, sondern verstärkt die der zweiten Rheinbrücke kritisch gegenüberstehende Position Gehör finden soll.

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Kommentare (53)
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  •   Baban
    (23 Beiträge)

    28.10.2011 11:56 Uhr
    Slebst blamiert
    Tja jetzt hast du dich selber etwas Blamiert. Abgesehen von allem anderen ist Schnaudigel zwar Dr. aber deshalb noch lange kein Arzt, sprich Mediziner, sondern Jurist.
    Zum Beispiel nachzlesen unter: kn-news.de
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  •   Baban
    (23 Beiträge)

    28.10.2011 11:57 Uhr
    Sollte natürlich unter Willi_Emms
    ...
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  • unbekannt
    (2476 Beiträge)

    28.10.2011 14:42 Uhr
    ''blamabel!"
    aus verlinkten Bericht geht eindeutig hervor, daß er Arzt ist...
    Wer lesen kann ist halt klar im Vorteil!
    Wer schreiben kann auch, oder was ist "slebst", "Blamiert" oder "nachzlesen"???
    Zeichensetzung übrigens auch nicht von Nachteil!
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  •   Laetschebachschorsch
    (2848 Beiträge)

    28.10.2011 07:35 Uhr
    Ohne Fernstraßen-Anbindung keine Bundesmittel
    Wer die Südtangende kennt und dort lebt weiß, dass wir eine Entlastung für sie brauchen. Andere können da nicht mitreden. Eine nördliche Umgehung ist erforderlich, oder soll neben der alten Südtangende eine 2. gebaut werden wie bei der Rheinbrücke? Es bleibt nach meiner Meinuing nur der Hardt-Durchstich - Ober- oder Unterirdisch, bis zur Linkenheimer Landstr., weiter nach Westen bis zum Pionierhafen zu neuen Brücke.
    Die nächste Brücke ist nördlich vom Öelhafen möglich. dafür muss Neureuth nördlich umfahren werden. Also muss dann die Führung nach einem Hardtdurchstich auf der Linkenheimer Str. nach Norden geführt werden. Dann bietet es sich jedoch auch an, die Landstr. zw. Waldstadt und Eggenstein auszubauen und den Verkehr von der Elfmorgenstr. nach Norden um Hagsfeld und zw. Waldstadt und Europaschule zu dieser Landstr. zu führen. Warum hört man von dieser Verkehrsführung nichts? -Faktensammlung!
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  •   vonderVogelweide
    (2791 Beiträge)

    28.10.2011 09:58 Uhr
    nichts gegen eine Entlastung der Südtangente,
    aber entscheidend ist doch wie die entlastet wird, u. bestimmt nicht durch neue Autobahnen quer duch Knielingen, Neureuth, die Waldstadt u. Hagsfeld. Mit mir nicht Schorsch!
    Weitere Fernstraßen ziehen nur weiteren Verkahr an das ist erwiesen.
    Entlasten kannst Du nur wenn man den unseligen LKW-Fernverkehr von der Südtangente bekommt, dafür bin ich absolut, aber das ist doch hier schon x-mal durchgekaut worden.
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  •   badenerimexil
    (104 Beiträge)

    28.10.2011 10:39 Uhr
    wie stellst du
    dir die Entlastung der Südtangente vor? M.M. kann das nur durch eine Nordumgehung von Karlsruhe funktionieren. Das beinhaltet nun mal die Landkreise K`he und GER bzw. Stadtteile wie Neureut, ...
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  •   baeuerchen
    (651 Beiträge)

    28.10.2011 11:30 Uhr
    Ein Faktencheck ist kein Meinungsaustausch
    Es werden Gutachter sprechen und einzelne Punkte verdeutlichen. Dann können alle auch das Publikum Fragen stellen um das Thema zu vertiefen. Meinungen und Statements sind nicht gefragt.
    Aus diesem Grund ist der Landrat überflüssig, wenn er nur seine Position kund tun will
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  •   baeuerchen
    (651 Beiträge)

    28.10.2011 11:27 Uhr
    Das ist eben nicht richtig
    Eine Nordtangente würde den Süden nicht entlasten. Sondern nur den Norden zusätzlich. Alle Gutachten, auch die der Befürworter, sagen das aus.
    Für den Süden wäre einzig ein Tempolimit, sowie eine massive Reduzierung des LKW-Verkehrs spürbar.
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  •   badenerimexil
    (104 Beiträge)

    28.10.2011 11:30 Uhr
    Tempolimit?
    ... dass man auf der Südtangente nicht mehr 80 sondern nur noch 60 Fahren darf?
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  •   baeuerchen
    (651 Beiträge)

    28.10.2011 11:31 Uhr
    Genau
    Das ist Physik. Erst dadurch ist eine Real hörbare Reduktion des Lärms möglich.
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