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Karlsruhe Klagen verzögern Planung: Bau der zweiten Rheinbrücke in sieben bis acht Jahren?

Mehrere Klagen und Ausgleichsmaßnahmen für den Artenschutz dürften die geplante zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und dem pfälzischen Wörth über Jahre verzögern. Das baden-württembergische Verkehrsministerium rechnet derzeit mit einem Baubeginn in sieben bis acht Jahren.

Die umstrittene Brücke soll 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Überquerung entstehen. Diese passieren täglich rund 80 000 Fahrzeuge. Sie ist völlig überlastet und sanierungsbedürftig.

Ende September hat das Regierungspräsidium Karlsruhe den Planfeststellungsbeschluss für das vom Bund finanzierte Projekt in Höhe von 107 Millionen Euro erlassen. Rheinland-Pfalz will in Kürze nachziehen: "Der Erlass des Planfeststellungsbeschlusses für den rheinland-pfälzischen Teil wird noch in diesem Jahr erfolgen", teilte der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Einen genauen Termin nannte die Behördensprecherin nicht.

Umweltschützer und die Stadt Karlsruhe wollen dagegen klagen und prüfen derzeit die Erfolgsaussichten. Die Klagefrist endet am 2. Januar 2018.

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Karlsruhes zweite Rheinbrücke: Eine zweite Rheinbrücke für Karlsruhe ob mit oder ohne Nordtangente wird schon lange diskutiert. Die Argumente der Rheinbrücken-Befürworter und der Rheinbrücken-Gegner in Karlsruhe, der Pfalz sowie den aktuellen Stand der Planung haben wir für Sie zusammengefasst.
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Kommentare (38)
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  •   Laetschebachschorsch
    (2819 Beiträge)

    03.11.2017 08:31 Uhr
    Wetten
    dass die Radschnellstraße um Karlsruhe schneller kommt als eine weitere Umgehung um Karlsruhe, z. B um Hagsfeld, oder eine zweite Rheinüberquerung kommt. Dafür sorgt schon die egoistische Stadtverwaltung, die ihre Vorstellungen mit allen Mitteln durchsetzen will. Planung?: Die Sanierung der Rheinbrücke sollte 9 Monate dauern, inzwischen sind es 14 Monate und an den Wochenenden muss eine Vollsperrung erfolgen. Bin mal gespannt was die Bürger sagen, wenn auf den Märkten an den Samstagen die Bauern aus der Pfalz und über das Wochenende, z. B. das Pflegepersonal in den Krankenhäusern und all die anderen Arbeitnehmer nicht rechtzeitig zur Arbeit kommen. Und einfach den Wohnort wechseln? Karlsruhe hat ja bekanntlich einen sehr großen Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Macht nichts, Hauptsache es gibt eine Radschnellstraße um Karlsruhe.Diese Planung verstehe wer will. Wo liegt "Schilda"?
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  •   107
    (172 Beiträge)

    02.11.2017 20:19 Uhr
    "Es ist nicht das Schwert, das mich stört,
    allein, es ist der Faden."
    ( Zitat von Werner Fink )
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  •   Rahmdieb
    (665 Beiträge)

    02.11.2017 19:33 Uhr
    Infrastruktur ist wichtig,
    zudem sollte es wirklich Redundanzen geben. Ich bin gegen die Brücke am geplanten Standort, warum? Es fehlt ein geeignetes Straßenkonzept dahinter. Die ach so geliebte Nordtangente (Planung aus dem Jahr 1920) ist nach heutiger Stadtentwicklung genau so unsäglich wie eine Südtangente, die mitten durch ein dicht besiedeltes Gebiet führt. Warum nochmal den gleichen Fehler machen? Was spricht den gegen zwei weitere Brücken an den Standorten zwischen Rappenwört und Neuburgweier und Linkenheim und Leimersheim? Beide können auf badischer Seite an die B36 und an die A5 angebunden werden , müssen halt mal die Pfälzer IHRE Hausaufgaben machen. Nur so kann Durchgangs-, Fern- und Pendlerverkehr sinnvoll entknotet werden. Aber warum Hirn einschalten wenn es um Polemik und ums St. Floriansprinzip geht (Bloß kein Verkehr in den Kreisen KA, GER, RA, könnte ja au noch Bauplätzle für Neubaugebiete kosten).
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  •   Pilsi57
    (161 Beiträge)

    02.11.2017 18:48 Uhr
    Wie entwickeln uns zum Schwellenland zurück,
    sei in Schulen und Bildung, und Infrastruktur in allen Bereichen. Man sieht es an dem Ausbau der Rheintalschiene bis Basel. Da wird für, etwas übertrieben gesagt, jeder Eidechsenkolonoe ein Gutachten erstellt, inclusive Einsprüche der Umweltverbände. Wenn man z.B. an den Bahnstrecken rechts und links einen baumfreien Korridor hätte, wären die Probleme nach den beiden letzten Orkanen minimal, bei Weitem nicht so gravierend. Aber dazu müssten halt Bäume gefällt werden, und dagegen laufen Umweltschützer sturm. Aber für Windräder im Wald ist es etwas Anderes wie schon geschehen, da wird ja CO2 eingespart Das der abgeholzte Wald u.U mehr absolviert? Das Problem in D ist die ideologische Denkweise, in dem man ein Problem angeht, sei es Flüchtlings, Energie oder Verkehrspolitik. Rationelles Denken, fehl am Platz. Das Selbe mit der Rheinbrücke. Die Südtangente ist jetzt schon an ihrer Belastungsgrenze weil im Grunde genommen die verlängerte A65. Ob es einem passt oder nicht.
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  •   Pilsi57
    (161 Beiträge)

    02.11.2017 19:08 Uhr
    Anmerkung
    Mit Bahnstrecken meine ich nicht jede kleine Neben, oder Regionalbahnstrecke. Aber für die wichtigen Fernverbindungstrassen notwendig.
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  •   Consigliere
    (201 Beiträge)

    02.11.2017 17:09 Uhr
    in nur 7-8 Jahren Bau einer unnötigen weiteren Rheinbrücke
    ich werde reichlich für die Umweltschützer spenden damit der CDU/FDP Beton-Wahnsinn verhindert wird.
    Niemand wird den Menschen und der Natur in Karlsruhe mehr schaden als diese gewissenlosen 2-Brücken-Lügner von Schwarzgelb.
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  •   chris
    (336 Beiträge)

    02.11.2017 16:46 Uhr
    OB-Wahlen...kommen!!! GRÜNE und SPD abstrafen!!!
    Karlsruher....merkt euch die Namen der Verantwortlichen. Die nächsten OB-Wahlen kommen. Heute stand in der Zeitung, dass die Brücke für 14 Monate saniert werden muss. 6x WE sogar totale Sperrung der Rheinquerung. Jetzt ist Schluß mit lustig. Dr. Splett, Hermann und der Karlsruher OB Mentrup sind die Hauptakteure. Merkt Euch das...und wählt diesmal im Sinne einer Abstrafung. Es reicht!
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  •   Rahmdieb
    (665 Beiträge)

    02.11.2017 19:16 Uhr
    ??
    Die Mehrheit in Karlsruhe hat sich gerade wegen dem NEIN dieser beiden Parteien zu einer unsinnigen Brücke ohne verkehrsgerechte Straßenanbindung für diesen OB entschieden. Baut von mir aus drei oder mehr Brücken, dann gibt's ne schöne Stauaussicht auf den Fluss, aber keine Straße die den Verkehr aufnehmen kann. Echt intelligent!
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  •   OtusScopus
    (1602 Beiträge)

    02.11.2017 18:21 Uhr
    Der Punkt ist...
    dass die Karlsruher unter dem vermehrten Verkehrsaufkommen durch die zweite Rheinbrücke am meisten zu leiden hätten: noch mehr Abgase, noch verstopftere Straßen, noch weniger Parkplätze...

    Deshalb ist aus Sicht der Karslruher die zweite Rheinbrücke unerwünscht, sie sollten CDU und FDP abstrafen, weil diese sich gegen ihre Interessen einsetzen!!!
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  •   M.S.
    (222 Beiträge)

    02.11.2017 17:36 Uhr
    sehr gut
    Das muss man kurz davor wieder und immer wieder auch breit treten wer die Blockierer sind !
    Au das würde eine fette Klatsche geben.
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