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Karlsruhe/Berlin Bund gibt Zustimmung zur Zweiten Rheinbrücke

"Das Planfeststellungsverfahren zur Schaffung des Baurechts für eine zweite Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe kann eingeleitet werden." Dies teilen der Karlsruher Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther sowie seine Fraktionskollegen im Bundestag, Julia Klöckner und Thomas Gebhart, in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Der Bund habe nun seine Zustimmung zu dem umstrittenen Projekt gegeben. In einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Andreas Scheuer, seien die Abgeordneten darüber aktuell informiert worden. "Dies ist eine sehr gute Nachricht. Wir begrüßen, dass der Bund den Bau dieser Rheinbrücke aktiv unterstützt. Ein wichtiger Schritt ist damit gemacht", so die drei Parlamentarier.

Das Projekt sichere die Lebensader für den wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Austausch der Menschen in den Regionen Nordbaden, Elsaß und der Südpfalz, ist sich Wellenreuther sicher. Thomas Gebhart (Südpfalz) ergänzt: "Die zweite Rheinbrücke bei Wörth ist das wichtigste Infrastrukturprojekt in der Südpfalz. Wir brauchen eine zweite Rheinbrücke in der Region." Dabei sei es wichtig, dass eine zweite Brücke befahren werden kann, bevor die Generalsanierung der bestehenden Brücke ansteht.

"Sollte der Fall eintreten, dass die jetzige Brücke generalsaniert werden muss, bevor eine zweite Brücke befahren werden kann, droht der Region ein Kollaps. Nicht nur die pfälzische, sondern auch die badische Seite würde massiv unter einem solchen Zustand leiden", prognostiziert Julia Klöckner (Bad Kreuznach).


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  • unbekannt
    (2 Beiträge)

    21.09.2010 17:36 Uhr
    Randgruppe
    Bei einer der "Randgruppen" handelt es sich immerhin um den Karlsruher Gemeinderat!
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    10.09.2010 02:52 Uhr
    Prognostiziert
    Julia Klöckner (Bad Kreuznach).

    Was hat Bad Kreuznach eigentlich mit Karlsruhe zu tun? Bitte Zeichnung.

    Wisst ihr wo Bad Kreuznach ist? Das ist auf dem Mond, da will kein Mensch hin!
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  •   Nullo
    (122 Beiträge)

    10.09.2010 06:51 Uhr
    Julia Klöckner
    tritt bei der nächsten Landtagswahl in Rheinland Pfalz gegen Kurt Beck an.
    Deswegen "muss" die sich dazu äußern... zwinkern
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  •   udoh
    (1872 Beiträge)

    09.09.2010 22:23 Uhr
    Ablenken von Problemen
    Verkehrstechnisch ist Karlsruhe ein gutes Beispiel für das Versagen der Verwaltung.
    Bereits die "wenigen" Baustellen, die das hunderte Millionengrab schon jetzt vorrauswirft erzeugen ein einziges Chaos.
    Die Bahn hängt weiter am Tropf, statt guter Lösungen: immer mehr teuerer Aufwand ohne Ende.
    Der Straßenverkehr drumrum ist eine einzige Katastrophe.
    Ob parken auf der Südtangente oder (um den einen Stau zu umgehen) heute mal fast 40 min vom Durlacher Tor zum Entenfang.
    Klar die Bahnen incl. Eilzüge müssen mit Gewalt durch die Stadtmitte.
    Die brauchen die Vorfahrt auf veschwenderischen Trassen.
    Der REST sieht das ROT, dass man der Stadtverwaltung für solche Umsetzung und deren Chef für die &%§$%" Anweisungen zeigen müsste.

    Da will jemand immer mehr und mehr, aber außer auf dem Prospekten finden sie keine Lösung für vorhandenes.
    Egal ob Rheinbrücke, Nordtangente, Stadion oder das teuerste Abenteuer "Geld verbuddeln" Kombikonzeptlosigkeit statt "Lösung".
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  •   abakus
    (1066 Beiträge)

    09.09.2010 21:48 Uhr
    unbedingt NT und 2. Brücke
    und dann noch die Bundesstraße von Rastatt nach Eggenstein als Autobahn, Mitteltangente wär ein toller Name. Unterm Schloss durch mit einem Autobahnkreuz unterirdisch unterm Schlossgarten. Geschätzte Baukosten kanpp 10 Mrd in der Planung, also letztlich dann rund 50 Mrd. Karlsruhe ist eh schon so unterirdisch schlecht, da kommts auf ein bißchen mehr Beton auch nicht mehr an. Kosten-Nutzen, egal. der Staat zahlts ja, uups, der Staat, das sollten ja eigentlich wir sein.
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  •   vielvornichtsdahinter
    (1131 Beiträge)

    09.09.2010 21:32 Uhr
    Endlich
    wurde auch Zeit!
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  •   fritzi
    (933 Beiträge)

    09.09.2010 21:17 Uhr
    DAFÜR
    die Region braucht sowohl die Nordtangente als auch die 2te Rheinbrücke und alle Argumente dagegen ... ich habe noch keine schlüssigen gelesen ....
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  • unbekannt
    (1673 Beiträge)

    09.09.2010 19:06 Uhr
    najaaa
    ob wirs wollen oder nicht KA liegt eben an einem verkehrsknotenpunkt - ist ja auch ein vorteil für die stadt. die abhängigkeit von einer einzigen brücke in KA ist nicht unbedenklich ... ohne jetzt stellung zu beziehen wo eine zweite brücke ihren platz findet. ich denke nur, dass hier interessen eine rolle spielen, die über die stadtgrenzen hinaus gehen. der rhein ist nun mal da und leute wollen drüber
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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    09.09.2010 18:47 Uhr
    St Florian lässt grüßen
    Der Verkehr wird wegen der NT auch nicht mehr. Er verteilt sich nur besser.
    Zum Kotzen, gerne eine gute Infrastruktur geniesen, solange sie nicht "durch den eigenen Vorgarten" geht. Aber wehe, selbst dafür in der eigenen Kurortidylle gestört werden, da wird dann gross lamentiert. Frei nach dem St Florian Prinzip.
    Einfach mal morgens, im ganz normalen Stau!, auf der ST beobachten, wieviele LKWs von der Rheinbrücke her auf die A8 fahren. Garantiert auch jede Menge Knielinger mit dabei. Und was machen jetzt die ST-Vorgarten-Besitzer?
    Achso, wie fahren denn die Waldstädtler, wenn sie auf die BAB wollen? Durch Hagsfelder Vorgärten? Oder quälen sie sich am Walmart vorbei.
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    10.09.2010 00:35 Uhr
    ganz im Gegenteil
    "Der Verkehr wird wegen der NT auch nicht mehr."
    doch aber sicher

    Wer mit dem Auto schneller ans Ziel kommen will, muss schneller Züge fordern.

    Zitat von Wikipedia nach Downs "triple convergence": In response to a capacity addition three immediate effects occur. Drivers using alternative routes begin to use the expanded highway, those previously traveling at off-peak times (either immediately before or after the peak) shift to the peak (rescheduling behavior as defined previously), and public transport users shift to driving their vehicles.


    Vielleicht sollte man die Artikel für Volksschul-Konservative doch mal übersetzen.
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