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Karlsruhe Alternative zur 2. Rheinbrücke: BUND will Bahnverkehr dauerhaft ausweiten

Wenn in diesem Jahr die Rheinbrücke zwischen Knielingen und Maximiliansau saniert wird, dann verkehren zusätzliche Züge und Bahnen auf der Strecke - um den Straßenverkehr zu entlasten. Der BUND findet das Konzept so gut, dass er sich für eine dauerhafte Einführung stark macht.

Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein und die Kreisgruppe Südpfalz des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßen die Ankündigung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg, den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) während der Sanierung der Straßenbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe auszuweiten. Das steht in einer Pressemeldung.

"Die von uns schon seit langem geforderten Verbesserungen der Schienenverbindung zwischen Südpfalz und dem Raum Karlsruhe dürfen allerdings nicht zeitlich begrenzt werden, sondern müssen dauerhaft bestehen und weiterentwickelt werden", so BUND-Regionalgeschäftsführer Hartmut Weinrebe.

Mehr Bahn- statt Autoverkehr

Die Ankündigung des Verkehrsministeriums "Wir werden alles unternehmen, damit die Pendler ein möglichst gutes Angebot mit öffentlichen Verkehrsmitteln bekommen", wird vom BUND nach eigener Aussage nachdrücklich unterstützt. BUND-Regionalverband Mittlerer Oberrhein und BUND Kreisgruppe Südpfalz dazu: "Die angekündigte Bahn-Offensive für die Rheinquerung zwischen Wörth und Karlsruhe ist überfällig und muss als Vorbild für ein dauerhaft angelegtes Mobilitätskonzept dienen. Wir fordern deshalb einmal mehr, endlich die Planung für die so genannte '2. Rheinbrücke' einzustampfen und statt auf mehr Straßenverkehr auf Verkehrsverlagerung und -vermeidung zu setzen. Eine Verkehrspolitik, die den Schutz von Klima und Natur sowie die Vermeidung von Schadstoffausstoß zum Ziel hat, ist überfällig."

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Kommentare (25)
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  •   jojo
    (596 Beiträge)

    07.03.2018 15:06 Uhr
    Lachanfall
    Als täglicher Pendler mit der Bahn kann ich nur eins bestätigen: die Ausweitung des Bahnverkehrs geht garantiert schief.Züge die ausfallen, technische Probleme und und und.so fern von der Realität kann doch nicht mal der BUND sein?einfach mal jeden morgen in die deutsche Bahn klettern und man merkt schnell, das alles nur ein frommer Wunsch ist.
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  •   art5gg
    (537 Beiträge)

    07.03.2018 15:29 Uhr
    Gibt es tatsächlich noch vernunftbegabte Menschen....
    ...die den BUND ernst nehmen?
    Vorschläge vom BUND kann man im Grunde ungeprüft in der Ablage "Beispiele, wie es nicht geht" archivieren!
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  •   Makamabesi
    (3025 Beiträge)

    07.03.2018 07:24 Uhr
    Um
    den Bahnverkehr entsprechend auszuweiten, müßte ja wohl eine 2. Bahnbrücke her. Und und um da hinzukommen nehme ich mal mal an, auch weitere Bahntrassen. Sind die dann Umweltverträglicher?
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  •   kommentar4711
    (2153 Beiträge)

    07.03.2018 09:33 Uhr
    Kapazität
    Die Brücke hat auf jeden Fall noch Kapazität. Limitierend ist im Moment eher der Bahnhof Wörth und das dortige Stellwerk. Aber auch das könnte wohl noch etwas mehr.
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  •   Bahnnutzer100
    (187 Beiträge)

    07.03.2018 13:28 Uhr
    2. Bahnbrücke
    Ja
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  •   Makamabesi
    (3025 Beiträge)

    07.03.2018 11:54 Uhr
    Ca
    80.000 Fahrzeuge befahren täglich die Rheinbrücke. Nimm davon 1/4 als Pendler, die auf die Bahn ausweichen möchten. Macht 20.000. Die Kapazitätserhöhung zur Sanierung ca. 3.500 Fahrgäste. fehlen noch 16.500 Fahrten in EINER Richtung.
    Ich glaube nicht, dass das der Bahnhof Wörth packt. Und ab Wörth in Richtung Neustadt Frankreich etc. geht das Eingleisig. Wie soll das gehen?
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  •   dipfele
    (5101 Beiträge)

    07.03.2018 14:46 Uhr
    Es geht .....
    ...... technisch alles zu machen, wenn es die Politik wollte. Da aber leider die Politiker/innen immer noch in den Autofahrern ihr Wählerklientel sehen, setzen die auf Strassenbau ! Statt auf Vernunft.
    Wenn die Klimaziele 2030 erreicht werden sollen, muss sowieso gewaltig umgedacht werden, weg vom Auto, hin zur Bahn.
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  •   Makamabesi
    (3025 Beiträge)

    07.03.2018 12:03 Uhr
    Und
    mit Dieselloks. Ein Problen ist z.B. das da einfach die Dieselloks fehlen. Die Strecke soll elektrifiziert werde aber die ersten Klagen dagegen sind schon da (z.B. mein Nachbar). Denn zum Um- und Ausbau der Strecke braucht man Land und das gehört nicht immer der Bahn. Und der "Bahnlärm" ist auch nicht erwünscht. An einen Ausbua auf Zweigleisig ist da noch nicht gedacht.
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  •   mueck
    (10230 Beiträge)

    07.03.2018 12:50 Uhr
    !
    Beide Strecken waren mal zweigleisig ... Das sollte man also technisch relativ einfach wieder hinkriegen können ...
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  •   Makamabesi
    (3025 Beiträge)

    07.03.2018 13:47 Uhr
    Technisch
    JA!
    Politisch wird das ein Teil der "Never Ending Story" Rheinüberquerung bei Karlsruhe. Bis das aus der Diskussionsphase ist, gibt es Gyrokopter, der erste Karlsruher Politiker klagt gegen sich selbst, um sich seine Standpunkte aus verschiedene Ämtern klar zu machen und ich wohne wesendlich weiter südlich.
    Das Problem ist die Politik. Da ists wie beim Telefonieren. Die Nullen werden mitgewählt. Und je größer der Wahlbereich, desto mehr Nullen stehen vorn.
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