Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei wollte zunächst ein 55-jähriger Motorradfahrer gegen 15.45 Uhr von der Anschlussstelle Karlsruhe-Durlach kommend auf die A5 in Richtung Süden auffahren, so eine Pressemitteilung der Polizei. Beim Wechsel vom Beschleunigungs- auf den rechten Fahrstreifen übersah er offenbar einen dort bereits fahrenden Pkw, wodurch es in der Folge zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam.

Zwei Unfälle in je einer Fahrtrichtung

Der 55-Jährige stürzte hierdurch zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Verletzten zunächst vor Ort und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Keine halbe Stunde nach diesem ersten Unfall ereignete sich auf der Gegenfahrbahn ein weiterer schwerer Motorradunfall. Gegen 16.10 Uhr befuhr eine 49-jährige Motorradfahrerin den linken Fahrstreifen der A5 in Richtung Norden.

Staus durch Rettungsarbeiten

Etwa auf Höhe des ersten Unfalls stockte der Verkehr, weshalb ein vorausfahrender PKW abbremsen musste. Dies nahm die 49-Jährige mutmaßlich zu spät wahr, weshalb sie mit ihrem Motorrad offenbar nahezu ungebremst auf ihn auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Motorradfahrerin auf das Automobil geschleudert und stürzte über die Motorhaube hinweg auf den Asphalt.

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Hierbei erlitt die Frau schwere, aber wohl keine lebensgefährlichen Verletzungen. Sie wurde von alarmierten Rettungskräften zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Infolge der Rettungs- und Bergungsarbeiten mussten bei beiden Unfällen Fahrstreifen zum Teil für längere Zeit gesperrt werden. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und zu kilometerlangen Staus in beide Richtungen.