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Stuttgart Aus für "die schönste Nebensache der Welt:" Amateurfußball pausiert im Südwesten ab sofort

Der Spielbetrieb im baden-württembergischen Amateurfußball wird nach den Entscheidungen der Politik mit sofortiger Wirkung bis Ende November eingestellt. Damit werden schon an diesem Wochenende keine Partien mehr ausgetragen. Diese Regelung haben der Württembergische, der Südbadische und der Badische Fußballverband beschlossen. Sie betrifft den Spielbetrieb von der Oberliga abwärts und gilt auch für Pokal- und Freundschaftsspiele.

"Der Schritt, den Spielbetrieb wieder und vor allem sofort auszusetzen, ist uns allen schwer gefallen", sagte der Präsident des Badischen Fußballverbandes (bfV), Ronny Zimmermann, in einer Mitteilung vom Donnerstag: "Wenn ein Ministerpräsident sagt: "Jeder Tag zählt", haben wir keine Alternative." Es sei gelungen, die "Verantwortung für den Amateurfußball und die Gesellschaft gemeinsam und einheitlich wahrzunehmen."

Saisonfortsetzung offen

Es sei offen, ob der Spielbetrieb in diesem Jahr wieder aufgenommen werden und derzeit nicht absehbar, ob die Saison 2020/2021 ordnungsgemäß beendet werden kann.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten am Mittwoch unter anderem vereinbart, dass wegen der Coronavirus-Pandemie im November der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports von Montag an eingestellt werden soll. Die baden-württembergischen Verbände forderten die Vereine dazu auf, auch auf das Training "mit sofortiger Wirkung" zu verzichten, selbst wenn die Sportstätten noch geöffnet sein sollten.

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Kommentare (2)
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  •   TillEulenspiegel
    (11 Beiträge)

    30.10.2020 07:39 Uhr
    Profifussball
    Aber Hauptsache die Profikicker dürfen spielen, damit das Geschäft läuft. Die Kinder dürfen dann bei Chips vor dem Fernseher zuschauen oder wahlweise sich die Zeit mit dem Smartphone oder der Playstation vertreiben. Der "Michel" und selbsterannte Freigeister möchten es so. Mutti, Söder und Lauterbach führen. Deutschland braucht offensichtlich "Führer". Ach ja, nicht vergessen zu beobachten, was die Nachbarn machen. Das kennt man ja alles aus der deutschen Geschichte. Es kommt alles wieder.
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  •   myopinion
    (60 Beiträge)

    30.10.2020 06:04 Uhr
    war ja klar,
    die vielen Menschen die sich in Sportvereinen zum Spaß und aus Freude an Bewegung zusammenfinden dürfen das nicht. Profi"sportler" die damit Geld verdienen die dürfen. Wo ist denn da die Logik? Die Regierung knickt mal wieder vorm Geld ein. Schäbig
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