Am vergangenen Sonntag, versammelten sich nach Angaben einer Pressemeldung der Veranstalter, 90 Menschen in Karlsruhe auf dem Platz der Grundrechte. "Ein großer Erfolg, ist es doch erst die zweite Kundgebung in Karlsruhe", heißt es weiter.

In Frankfurt, Freiburg und Köln hätten sich zur gleichen Zeit mehrere hundert Menschen versammelt. Auch Amsterdam war zum ersten Mal dabei. Um 15 Uhr bildeten die Teilnehmer in allen Städten eine Menschenkette und setzten so ein Zeichen für ein geeintes Europa.

"Im Zentrum der Kundgebung stand ein offenes Mikrofon, welches von insgesamt zehn Karlsruhern genutzt wurde, um ihre Gedanken zu Europa öffentlich zu teilen. Dabei gingen die Sprecher sowohl auf große Perspektiven wie etwa die Verbesserung der Europäischen Union ein, aber auch auf persönliche Erfahrungen aus dem eigenen Leben", berichten die Veranstalter.

Stadtrat Michael Haug, welcher Mit-Initiator in Karlsruhe ist, ist sich sicher, "dass die Mehrzahl der Menschen an die Grundidee der Europäischen Union und ihre Reformierbarkeit und Weiterentwicklung glauben und sie nicht nationalistischen Tendenzen opfern möchte."

"Deshalb möchte #PulseofEurope als überparteiliche, überkonfessionelle und internationale Bürgerbewegung lauter und sichtbarer werden. Das Ziel ist, bis zum und am 12. März 2017, dem letzten Sonntag vor den Wahlen in den Niederlanden, so viele Menschen wie möglich in Europa zu versammeln, die für Europa einstehen und so dazu beitragen, dass nach den Wahlen pro-europäische Kräfte mehrheitsfähig regieren können."

In Karlsruhe findet #PulseOfEurope an den kommenden Sonntagen um 14 Uhr auf dem Platz der Grundrechte statt.