In einem ersten Schritt wurde seit Sommer 2009 eine Nullanalyse zur Ermittlung des Status Quo durchgeführt, deren Ergebnisse das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr nun der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Anhand eines Indikatorenkatalogs zu Themen wie Fahrradnutzung, Sicherheit, Infrastrukturangebote sowie Fahrradklima seien elf Städte und drei Landkreise einer umfangreichen Bestandsaufnahme und Bewertung unterzogen worden, teilt die Stadt Karlsruhe mit.

"Wir sind auf dem richtigen Weg"

"Die Nullanalyse, die von der Planungsgemeinschaft Verkehr (Hannover) durchgeführt wurde, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und bereits viel erreicht haben", kommentiert Bürgermeister Michael Obert die Karlsruher Ergebnisse. Die Analyse zeige, dass das Fahrradklima und die Gesamtsituation des Radverkehrs in Karlsruhe deutlich verbessert worden sei. Zudem seien bei den Radverkehrszählungen im Herbst 2009 in Karlsruhe die meisten Radfahrer aller beteiligten Kommunen ermittelt worden.

Verkehrssicherheit vorbildlich - Nachholbedarf bei Fahrradparkplätzen

Die Nullanalyse attestiere Karlsruhe zahlreiche Pluspunkte zur Verkehrssicherheit: Die "Aktion Licht", der "Fahrrad Fehler Fuchs" oder auch die Aktion "Mobil zum Ziel". Eebenfalls seien infrastrukturellen Angebote wie Fahrradstraßen oder Aufstellflächen für Radler an Kreuzungen positv zu vermerken. Nachholbedarf sehe man hingegen beim Fahrradparken.

Serviceangeboten für den Radverkehr - top!

Besonders gut schneide Karlsruhe außerdem bei den "Serviceangeboten für den Radverkehr" ab: Beispielsweise der Mängelbogen für Rad- und Fußwege, der online ausgefüllt werden kann, die Leihfahrräder oder die Möglichkeit, Räder ohne zeitliche Einschränkung im ÖPNV mitnehmen zu können.