20.38 Uhr: Den ganzen Tag mit Freunden am See verbracht. Jetzt wird zusammen nach Hause geradelt und das beste Rezept für Nudelsalat diskutiert. Was war eigentlich nochmal Guacamole? Und wie schnell ist eine Melodka zubereitet? Egal! Was gut klingt, wird mitgebracht.

21.06 Uhr: Die altbewährte Kleiderfrage stellt sich, ein Dresscode ist nicht vorgegeben. Also lieber lustig mit hässlichem Hawaiihemd, Baströckchen und Hut aus Früchten à la Dschungelbuch? Oder besser Sommerkleidchen, Strohhut und bunte T-Shirts? In jedem Fall gilt: Badesachen unter der Kleidung - heute Abend könnte es nass werden.

22 Uhr: Noch ist die Sonne nicht untergegangen. Es ist dunkel genug, um so langsam in Partystimmung zu kommen, aber auch noch hell genug, um die Dekoration vor Ort zu begutachten. Schnell wird klar: Hier hat sich jemand Mühe gegeben. Fackeln am Wegesrand, Schwimmkerzen, Liegestühle, die zum chillen einladen.

Was darf's denn sein?

22.57 Uhr: Was darf's denn sein? Sangria aus dem Eimer mit den typischen Riesenstrohhalmen? Cocktails, serviert in Kokosnusshälften? Vielleicht ein Bier, das zum Kühlen im Wasser steht? Einmal Sex on the Beach, bitte!

23.12 Uhr: Der Sand sieht nicht nur super aus und kitzelt angenehm zwischen den Zehen, als Aschenbecher funktioniert er offenbar auch ganz gut. Der Fleck vor der Bar gleicht einem Minenfeld. Naja, fast. Sich einen Weg zu bahnen, ohne auf  Zigaretten zu treten, gestaltet sich schwierig. Dann lieber von einem Schuhträger Huckepack getragen werden.

0.24 Uhr: Mittlerweile ist es dunkel, die Temperatur angenehmer. Die Reggae Musik hat zu Electro Beats gewechselt. Die Gäste von Bier zu Longdrinks, vom Reden zum Tanzen. Frei nach dem Motto: Stop talking, start dancing!


Stop talking, start dancing!

1.17 Uhr: Ein paar Meter abseits des bunten Treibens gibt es etwas, das auf keiner echten Strandparty fehlen darf: Lagerfeuer. Hier wird hemmungslos rumgeschnulzt, Philipp Poisel gecovert und Gitarre gespielt (oder zumindest versucht - ein paar Akkorde kann ja jeder). Jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand stecken! Dann vielleicht lieber den Sand in den Kopf, bei dieser furchtbar falschen Tonlage...

2.30: Je später die Stunde, desto größer die Lust ins Wasser zu hüpfen. Zum Glück tragen (fast) alle ihre Badesachen drunter. Wenn nicht, auch kein Problem. Life is a beach!
 

Siehe auch:

Wie feiert Karlsruhe? Teil VI: WG-Party - Impulsive Menschen ohne Grenzen

Wie feiert Karlsruhe? Teil V: Der Kneipen-Karl - Bierchen, Fußball und gut is'

Wie feiert Karlsruhe? Teil IV: Die Couchgenießer - Hauptsache gemütlich

Wie feiert Karlsruhe? Teil III: Der Festival-Freak - "Hoch die Ravioli - drei Tage wach"

Wie feiert Karlsruhe? Teil II: Das Cocktailchick - zwischen Hugo, Mojito und Caipi

Wie feiert Karlsruhe? Teil I: Der Discogänger - "Saturday Night Fever"

Mit der ka-news-Serie "Wie feiert Karlsruhe?" decken wir die Klischees der einzelnen Feiertypen in der Fächerstadt auf: immer samstags servieren wir in den kommenden Wochen eine neue Glosse über die Verhaltensmuster sowie den Abendablauf der verschiedenen Charaktere innerhalb des Karlsruher Partyvolks. Was macht zum Beispiel den typischen WG-Partygänger und was das Cocktailbar-Chick aus? Immer donnerstags gibt es außerdem den "ka-Clubtester" und natürlich noch weitere Artikel rund ums Feiern in Karlsruhe. Hier geht's zu den bisher erschienen Artikeln!

 
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