Es ist kein einmaliges Phänomen, das am Montag aus Richtung Knielingen dem Himmel entgegenstrebte: Die Wasserdampfwolken sind Teil des Produktionsprozesses der Mineralöl-Raffiniere MiRO und entstehen kontinuierlich an den Kühlanlagen der Fabrik am Rheinhafen. Das bestätigt Yvonne Schönemann auf Nachfrage von ka-news.

Übergabe des Förderbescheids am 18.01.2019 in Karlsruhe (MiRO MineraloelraffinerieOberrhein), Germany,GER, Europe
Die Mineralöl-Raffinerie MiRO am Karlsruher Rheinhafen. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Kälte und Sonne machen Wasserdampf sichtbar

Doch wofür wird der Dampf eigentlich verwendet? "Im Verarbeitungsprozess vom Rohöl zu den einzelnen Produkten gibt es diverse Produktströme, die gekühlt werden müssen. Das in den Anlagen anfallende warme Kühlwasser zwischen 40 und 50 Grad wird in den beiden Kühltürmen auf 20 Grad abgekühlt und dann wieder in den Prozess zurückgeführt", erklärt Schönemann. Dabei entstehen dann eben jene Wasserdampfwolken.

Diese seien - je nach Windrichtung und Intensität - teilweise auch außerhalb der Raffinerie sichtbar - so wie am Montag: "Da war der Wasserdampf aufgrund der Kälte und der Lichtverhältnisse mit der intensiven Sonne besonders gut zu sehen", so die MiRO-Sprechern gegenüber ka-news abschließend.

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