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Karlsruhe Nach Anschlag in Berlin: Karlsruher Christkindlesmarkt bleibt offen

Der Karlsruher Christkindlesmarkt soll nach dem Terroranschlag in Berlin zunächst wie geplant weitergehen. Die Stadt gehe im Moment von einer unveränderten Gefährdungslage aus, sagte eine Sprecherin der Stadt am Dienstagmorgen.

Man stehe im Kontakt mit den Landes- und Bundesbehörden. Der Christkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz in der Innenstadt öffnet bis zum 23. Dezember täglich ab 11 Uhr. In Berlin war am Montagabend ein Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt gerast. Dabei wurden mindestens 12 Menschen getötet und viele verletzt. Die Ermittler gehen von einem Terroranschlag aus.

Die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe hat das Bundeskriminalamt (BKA) mit den Ermittlungen beauftragt. Die Karlsruher Behörde ist für Straftaten zuständig, die die innere Sicherheit der Bundesrepublik betreffen, insbesondere Terrorismus. Eine Sprecherin der Karlsruher Behörde sagte am Dienstag auf Anfrage, sie könne noch nichts Näheres sagen, auch nicht zur Person des Festgenommenen.

Aktualisierung: 18 Uhr

Oberbürgermeister Frank Mentrup ruft zu einer Mahnwache am Mittwoch, 20 Uhr auf. Die Eisbahn vor dem Karlsruher Schloss wird aus diesem Grunde bereits um 20 Uhr schließen, der Christkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz um 19.45 Uhr. Um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken, wurden in Karlsruhe verstärkte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen: Neben Fahrzeugblockaden, wird vor allem die Polizei mit mehr Einsatzkräften vor Ort sein.

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Kommentare (64)
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  •   Nachteule
    (581 Beiträge)

    21.12.2016 17:09 Uhr
    Zwei Stadtwerkeautos - 5 Tonner ?
    Sorry - da hatte einer keine Ahnung. Wenn ein 50 Tonnen schwerer LKW mit nur 50 km/h ungebremst auf den leeren 5 Tonner der Stadtwerke donnert, trifft er mit einer Kraft von 250.000 Newton auf diesen auf. D.h. er schiebt den Kleintransporter locker mit fast 50 km/h durch den Weihnachtsmarkt.

    Kann man ja berechnen - nach dem Prinzip des unelastischen Stoßes:

    LKW-Geschwindigkeit = 50 km/h = 13m/sec
    Trifft der LKW mit 50 Tonnen auf den 5 Tonner, sinkt seine Geschwindigkeit auf
    V = 50.000 kg / (50.000 kg + 5.000 kg) x 13 m/sec = 12 m/sec
    D.h. die LKW-Geschwindigkeit sinkt um 1 m/sec, d.h.: v = 1 m/sec
    Da der LKW ungebremst ist, nehmen wir an, dass der Bremsweg nur 10 cm ist, d.h.: s = 0,1 m
    Daraus ergibt sich die Beschleunigung des LKW mit: a = v² / 2s

    a = (1m/sec)² / (2 x 0,1 m) = 1m² / sec ² x 0,2m = 5 m/sec²

    Die Aufprallkraft ist dann: F = m x a = ( 50.000 kg x 5 m)/sec² = 250.000 kg x m/s² = 250.000 N
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  •   RechterRand
    (971 Beiträge)

    21.12.2016 03:31 Uhr
    Die Maßnahmen am Karlsruher Weihnachtsmarkt
    sind nicht mal ein Placebo. Im Gegenteil, sie dokumentieren vielmehr die Hilflosigkeit.

    Dieses kleine Autole und die Plastikabsperrungen sind gegen einen entschlossenen LKW-Angriff wenig wirkungsvoll.

    Also wenn schon, dann so etwas in der Größe von schweren Baufahrzeugen und schwerbewaffneten Sicherheitskräften, die zur Not Fahrerhaus und Motor eines LKWS zersieben können. Die gängigen MP5 dürften da eventuell nicht ausreichen.
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  •   RechterRand
    (971 Beiträge)

    20.12.2016 16:35 Uhr
    Es wäre keine gute Idee,
    aus Sicherheitsgründen den Karlsruher Weihnachtsmarkt abzusagen. Eher unwahrscheinlich, dass hier in der Provinz was passiert. Eventuell aus Pietätsgründen, das wäre nachvollziehbar.

    Andererseits, wer hat jetzt noch Lust auf auf dieses besinnliche Weihnachtsmarktgedöns, mal von ein paar 'Aufrechten' abgesehen, die demonstrativ ihre Verharmlosungshaltung öffentlich zur Schau stellen müssen.
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  •   kommentar4711
    (2169 Beiträge)

    20.12.2016 17:57 Uhr
    Provinz
    Das Argument mit der Provinz lasse ich nicht gelten, siehe z. B. Würzburg. Die Stadt ist deutlich kleiner als Karlsruhe.

    Unabhängig davon bin ich auch gegen eine Schließung der Weihnachtsmärkte aufgrund des Anschlages in Berlin.
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  •   RechterRand
    (971 Beiträge)

    21.12.2016 03:20 Uhr
    Stimmt auch wieder.
    Aber, wahrscheinlich rein subjektiv, fühle ich mich hier noch recht sicher.
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  •   fahrbahnteiler
    (259 Beiträge)

    20.12.2016 18:05 Uhr
    Provinz
    heißt nicht null Risiko. Aber Terroristen bevorzugen natürlich schon eher die bekannten Großstädte.
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  •   ProKA
    (708 Beiträge)

    20.12.2016 16:48 Uhr
    Ich
    stimme Ihnen da voll zu.
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  •   malerdoerfler
    (5090 Beiträge)

    20.12.2016 16:29 Uhr
    Auch ich war heute auf dem Karlsruher Weihnachtsmarkt
    Und das war gut so.
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  •   yokohama
    (3352 Beiträge)

    20.12.2016 23:55 Uhr
    Ist wieder der Weihnachtsmann
    mit seinem Schlitten vom ECE gedüst und hat ne Geschichte erzählt? Um 17 Uhr dürfen die Kinder ihn doch rufen?
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  •   Prof.Baerlapp
    (637 Beiträge)

    20.12.2016 15:29 Uhr
    @ Redaktion
    Auszug aus den Kommentarregeln:
    ... Verstößt derselbe User ... innerhalb von 4 Wochen ein zweites Mal gegen die Kommentarregeln, wird er für 7 Tage gesperrt und somit von den Diskussionen ausgeschlossen.

    Gilt das im Falle des Users "Handelsreisender" trotz zwei gelöschter beleidigender Kommentare nicht? Und falls nein, warum nicht?
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