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Karlsruhe Für einen unbeschwerten Weihnachts-Bummel: Polizei gibt Tipps gegen Taschendiebstahl

Die vorweihnachtliche Zeit lockt nicht nur Shopping-Begeisterte und Glühwein-Freunde auf die Einkaufsmeilen und Weihnachtsmärkte in Karlsruhe und der Region. Auch Taschendiebe fühlen sich in dem Gedränge zwischen Auslagen und Geschenkebuden wohl. Die Polizei gibt praktische Tipps, damit der Weihnachts-Bummel nicht zum bösen Erwachen führt.

In einer Pressemeldung erklärt die Polizei, dass sich gerade in engen Gassen zwischen den Ständen und Buden der "Drängel-Trick" großer Beliebtheit erfreut: Hierbei rückt ein Dieb unangenehm dicht an sein Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die in der Manteltasche befindliche Geldbörse quasi "griffbereit" anbietet. "Innerhalb von nur wenigen Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarten oder das Handy verschwunden", macht die Polizei deutlich.

Eine weitere immer wieder erfolgreiche Masche der Täter ist, die Kleidung eines potenziellen Opfers angeblich "versehentlich" mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen, um durch den anschließenden Reinigungsversuch vom Diebstahl der Wertsachen abzulenken, heißt es in dem Bericht weiter. 

Wertsachen möglichst dicht am Körper tragen

Die Polizei rät daher, bei einem Besuch des Weihnachtsmarkts nur so viel Bargeld mitzunehmen, wie tatsächlich benötigt wird. Zudem empfiehlt es sich, Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper zu tragen. 

"Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper. Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt!", so die Polizei. Gerade in einem Gedränge ist es wichtig, verstärkt auf Wertsachen zu achten. "Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder 'in die Zange' genommen werden!" 

Ebenfalls ein Tipp, der zwar immer wieder gepredigt, aber dennoch nicht immer beherzigt wird: "Notieren Sie niemals Ihre Pin irgendwo im Portemonnaie und schon gar nicht auf der Zahlungskarte!"

Im Fall eines Diebstahls: Polizei rufen und Karten sperren lassen

Sollte es doch zu einem Diebstahl gekommen sein, ist es ratsam, den Vorfall direkt der Polizei zu melden. Wenn Zahlungskarten abhandengekommen sind, sollten Betroffene diese sofort für den weiteren Gebrauch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen, so die Polizei abschließend.

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Kommentare (13)
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  •   80er
    (5609 Beiträge)

    10.12.2018 00:48 Uhr
    Also,...
    ...Taschendiebstähle auf deutschen Weihnachtsmärkten hat es schon vor 2015 gegeben. Und auch vor 2015 hat die Polizei jedes Jahr Tipps gegeben wie man da vorbeugt.
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  •   andip
    (9225 Beiträge)

    10.12.2018 09:10 Uhr
    Stimmt
    Diese Tipps hat die Polizei auch schon vor 50 und vor 100 Jahren gegeben.
    Und wenn es eine Polizei schon gegeben hätte, hätte sie diese Tipps auch schon vor 500, 1000 und sogar 2000 Jahren gegeben.
    Taschendiebe gab es schon immer.
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  •   Kojak
    (113 Beiträge)

    10.12.2018 10:18 Uhr
    Damals
    hat man sogar sehr drastische Strafen für Diebe festgelegt: Hände abhacken zum Beispiel. Da kann sich so ein Taschendieb im heutigen Deutschland vergleichsweise entspannt zurücklehnen, denn er hat ja in der Regel nicht einmal eine Haftstrafe zu fürchten.
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  •   KFZfreak
    (131 Beiträge)

    08.12.2018 10:07 Uhr
    Taschendiebstahl
    Dürfte bei der aktuellen Sicherheitslage das kleinste Problem sein.
    Man sollte lieber aufmerksam sein, wenn man nach Hause geht...
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  •   NeoTiger
    (624 Beiträge)

    09.12.2018 11:38 Uhr
    Dann geben sie uns doch mal Tipps
    ... für den Weg nach Hause. Soll man jeden jungen Mann der einem nachts auf dem Gehweg entgegenkommt gleich mal prohpylaktisch von oben bis unten mit Pfefferspray einsprühen und dabei lauthals hysterisch nach der Polizei rufen?
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  •   KFZfreak
    (131 Beiträge)

    09.12.2018 13:40 Uhr
    Wer regelmäßig
    Reginale Nachrichten liest, weiß ziemlich genau, welche Personengruppen man meiden muss. Genau genommen weiß das eigentlich jeder.
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  •   HerrNilson
    (347 Beiträge)

    09.12.2018 14:57 Uhr
    Regionale Nachrichten?
    In welchen stehen denn diese täglichen Übergriffe? Und wo finde ich in den regionalen Nachrichten die Beschreibung dieser Gruppen?
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  •   Dalli_Klick
    (321 Beiträge)

    09.12.2018 15:08 Uhr
    Die kleinste
    Anspielung genügt und ER ist da... grinsen
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  •   HerrNilson
    (347 Beiträge)

    09.12.2018 15:32 Uhr
    ja gell
    Dalli Klick, Du scheinst einen Alarm eingebaut zu haben. Und jetzt leg in üblicher Art und Weise los:
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  •   toilettenfrau
    (262 Beiträge)

    09.12.2018 12:47 Uhr
    Um
    bestimmte Personen mache ich einen grossen Bogen und ich schaue z.B. auch auf dem Weihnachtsmarkt genau hin, wer da um mich herum steht.

    Das war früher noch nicht so.
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