Am Montag wurde in Karlsruhe gestreikt: Beschäftigte der privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg reisten mit über 70 Bussen in die Fächerstadt und demonstrierten, um den Druck auf die Arbeitgeber vor der dritten Verhandlungsrunde zu erhöhen.

Doch die Auswirkungen waren nicht nur an den Arbeitsplätzen der Energiekonzerne zu spüren: Wie mehrere ka-Reporter in Nachrichten an ka-news schrieben, war unter anderem in der Karlsruher Oststadt am Vormittag über Stunden ein "dröhnendes Alarmsignal" beziehungsweise eine "laute Sirene" zu hören.

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Keine städtische Einrichtung löste aus

Auf Nachfrage von ka-news bestätigte die Stadt Karlsruhe allerdings: "Aus Sicht der Stadt wurden alle möglichen Ursprünge überprüft. In keiner dieser Fälle löste ein Alarm aus", so ein Sprecher. Und tatsächlich: Der Ursprung des Alarms und damit der Verwirrungen liegt aller Wahrscheinlichkeit nach bei der Kundgebung von Verdi vor der EnBW-Zentrale im Osten der Fächerstadt. 

Die Beschäftigten aus anderen Städten hatten am Montag eine sogenannte "mobile Sirene" mitgebracht. Damit konnte ein so lautes Geräusch erzeugt werden, dass dies in großen Teilen der Fächerstadt zu hören war. Damit kann also Entwarnung gegeben werden: Weder ein Alarm, noch eine Sirene oder eine Probe fand am Vormittag in Karlsruhe statt.

Im Video: Die mobile Sirene und das laute Geräusch

 

Weitere Infos zum Warnstreik und zur Kundgebung in Karlsruhe gibt es im Artikel "Warnstreik bei EnBW in Karlsruhe: Arbeitnehmer wollen Druck erhöhen". Uns interessiert, was Sie interessiert! Schreiben Sie uns - und werden Sie ka-Reporter!