Temperaturen von über 30 Grad, die Sonne scheint - damit erreicht uns die erste Hitzewelle des Jahres. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat daher schon am Morgen für Karlsruhe eine Hitzewarnung ausgegeben. "Am Mittwoch wird bis zu einer Höhe von 200 Metern eine starke Wärmebelastung erwartet. Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von Karlsruhe zu rechnen. Heute ist der zweite Tag der Warnsituation in Folge", schreibt der DWD in seiner Meldung. 

DWD Unwetterwarnung
In Karlsruhe herrscht Hitze (lila gefärbt), in der Südpfalz kommt es am Abend zu heftigen Gewittern (rot schraffiert). | Bild: Screenshot DWD

Während die Fächerstadt unter der Hitze stöhnt und die Menschen möglichst viel trinken und sich so wenig wie möglich in der direkten Sonne aufhalten sollten, sehen sich die Nachbarn aus der Pfalz mit dem kompletten Gegenteil konfrontiert: Hier muss mit heftigen Unwettern gerechnet werden. 

Die ziehen laut DWD in den Abendstunden aus Frankreich herein. "In diesem Zusammenhang kann es zu Starkregen kommen, orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 115 km/h und auch Hagel kann lokal dabei sein", so der DWD-Meteorologe Robert Hausen. "Außerdem ist ein vereinzelter Tornado nicht ausgeschlossen!" 

 

 

Wo die Hitzegewitter auftauchen, müssen Anwohner mit schweren Schäden rechnen: vollgelaufene Keller oder umgestürzte Bäume. 

Schon am Donnerstag soll es aber wieder etwas abkühlen. Dann können Mensch und Natur wieder etwas durchatmen.