Allerdings wird die Linie 5 für rund drei Monate nach einem Sonderkonzept fahren: Die Strecke wird in einen Ost- und einen Westteil aufgespaltet. Beide Teil-Linien treffen sich am Kronenplatz. Aus Rintheim kommend ist an mehreren Haltestellen (Tullastraße, Rüppurer Tor und Durlacher Tor) ein barrierefreier Umstieg in die Innenstadt gesichert.

Unfälle und Planänderungen: VBK hat nicht genug Bahnen für Linie 5

Die VBK setzen dieses Sonderkonzept für eine Übergangszeit von drei Monaten um, weil derzeit noch nicht genug der neu bestellten Niederflur-Straßenbahnen in Karlsruhe angekommen sind. Der Zeitplan hat sich leicht verschoben, sodass zum Fahrplanwechsel voraussichtlich erst sieben statt ursprünglich zehn neue Bahnen in Karlsruhe zum Einsatz bereit stehen. Da in den vergangenen Wochen durch Unfälle zudem weitere drei Bahnen beschädigt wurden und derzeit nicht einsatzfähig sind, ist der Pool der Niederflurfahrzeuge insgesamt nicht groß genug, um die Linie 5 durchgängig damit bedienen zu können.

Für die komplette Linie benötigen die VBK acht Bahnen. Für die Übergangslösung genügen drei Niederflurfahrzeuge, die auf der östlichen Teilstrecke fahren. Im Westen werden bis März weiterhin die alten „Holzklasse-Bahnen“ verkehren.