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Karlsruhe Top 5: So wird die Weihnachtsfeier richtig peinlich!

Dem Chef betrunken das "Du" aufgedrängt? Nackt auf dem Tisch getanzt? Oder einfach nur peinlich Karaoke gesungen? Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf der Weihnachtsfeier zu blamieren - wir nennen die fünf besten. Unsere Top 5 am Mittwoch!

Quizfrage: Mit wem verbringt der Durchschnittsbürger in einer Durchschnittswoche mehr Zeit: a) mit der Familie oder b) mit den Kollegen bei der Arbeit?

Auch wenn es traurig ist, zumindest wenn man nur die wache Zeit berücksichtigt, dürfte bei vielen die Antwort "mit den Kollegen" lauten. 40 oder mehr Stunden pro Woche gemeinsam im Büro - es soll sogar Arbeitnehmer geben, die ihren Schreibtischnachbarn am Ende besser kennen als die eigene Frau / den eigenen Mann. Kann man sich vor jemanden, der einem so nahe steht, überhaupt noch blamieren? Natürlich geht das - und die Weihnachtszeit ist dafür besonders prädestiniert. Hier unsere Top-5 am Mittwoch mit den besten Möglichkeiten sich bei der betrieblichen Weihnachtsfeier so richtig in die Nesseln zu setzen:

Platz 5: Singen Sie Karaoke!

Zugegeben, Karaoke ist für die meisten Menschen peinlich. Die meisten Menschen wissen das allerdings auch - und belassen es daher bei halb-offiziellen Anlässen bei einem, vielleicht zwei, Liedern, wenn überhaupt. So ist man nicht gleich der Spielverderber, tut seinen Mit-Kollegen aber auch nicht weh. Leider gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme. In jeder größeren Firma gibt es nämlich mindestens eine Person, die sicher ist, dass sie eigentlich auf die Bühne und nicht hinter einen Schreibtisch gehört und dieses Wissen lauthals teilen möchte (in der Regel ist das auch der Kollege, der überhaupt auf die Karaoke-Maschine bestanden hat). Unser Tipp: Laufen Sie dieser Person den Rang ab und man wird zumindest in der Woche nach der Weihnachtsfeier noch von Ihnen sprechen!

Platz 4: Bekleckern Sie Ihre Kollegen!

Der Hauptgang ist noch nicht serviert, doch der Kollege musste schon die Hose wechseln - weil Sie ihm die Suppe in den Schoß geschüttet haben. Wer sich beim Essen nur ungeschickt genug anstellt, wird garantiert nicht so schnell vergessen. Was in der Mittagspause vielleicht noch nicht so auffällt, sticht mit etwas ausgelassener Stimmung und viel Rotwein besonders gut hervor - besonders übrigens auf fremden weißen Hemden. Mit etwas Glück bekommen Sie für diese Peinlichkeit sogar eine Wäschereirechnung als bleibende Erinnerung - und werden künftig in der Mittagspause nicht mehr von Kollegen vom Essen abgelenkt.

Platz 3: Flirten Sie - am besten mit der Frau des Kollegen!

Wie anders die Welt aussieht, wenn man erstmal das zweite, dritte, vierte oder fünfte Glas Rotwein getrunken hat - und wie attraktiv auf einmal die Neue aus der Buchhaltung ist! Zögern Sie nicht, sagen Sie es ihr. Komplimente haben doch noch niemandem geschadet und was auf der Weihnachtsfeier passiert, bleibt auf der Weihnachtsfeier, oder etwas nicht? Wenn Sie immer noch nicht anbeißt, können Sie auch Platz 1 (Karaoke singen) wiederholen und sich zu einem passenden Lied langsam entkleiden. Besonders effektiv, um sich bei den anderen Firmenangehörigen dauerhaft ins Gespräch zu bringen, ist die Flirt-Methode übrigens, wenn die Neue aus der Buchhaltung zugleich die Frau oder wenigstens Freundin eines anderen Kollegen ist.

Platz 2: Erzählen Sie aus Ihrem Privatleben!

Sie haben gesungen, den Kollegen mit Suppe bekleckert und haben versucht, ihm die Frau auszuspannen. Finden Sie nicht, dass es nun Zeit wird, dass die Kollegen etwas mehr über Sie erfahren? Die Möglichkeiten sind schier unendlich! Erzählen Sie von ihrer schwierigen Kindheit, von Ihren Eheproblemen und wie Sie beim Klauen von Firmenkugelschreibern fast vom Pförtner erwischt wurden. Das macht sie menschlich und schweißt das Team zusammen. Wichtig: Reden Sie mit möglichst vielen unterschiedlichen Kollegen - nicht, dass sich am Ende jemand von ihrem Privatleben ausgeschlossen fühlt!

Platz 1: Sagen Sie dem Chef die Meinung!

Die härteste Nuss haben Sie sich für den Schluss aufgehoben. Das hat zwei Gründe: Sie haben Zeit gebraucht, um sich Mut anzutrinken - und Sie haben die Hoffnung, dass der Chef nun ebenfalls nicht mehr ganz nüchtern ist. Falls Ihnen trotz des vielen Alkohols der Mut fehlt, sollten Sie sich eines vor Augen führen: Es ist der tiefere Sinn jeder Weihnachtsfeier, das Betriebsklima zu verbessern und den betrieblichen Zusammenhalt zu fördern. Der Chef wird stolz auf Sie sein, wenn Sie ihm sauber gelallt das "Du" anbieten, während Sie ihm endlich einmal so richtig ehrlich die Meinung sagen.

Sie haben einen anderen Vorschlag, wie man sich auf der Weihnachtsfeier am besten blamieren kann? Nur her damit - als Kommentar unter diesem Artikel!

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Kommentare (4)
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  •   Hexenbesen
    (1545 Beiträge)

    19.12.2012 20:47 Uhr
    Also, zu Platz 1, 2 und 5...
    brauche ich keine Weihnachtsfeier - denn: Mein Mann ist mein Chef. Platz 1, 2 und 5 haben wir öfters im Jahr. Und für 3 und 4 brauche ich keine Kolleginnen und Kollegen!
    :- grinsen
    PS: Hat aber alles seine Vor- und Nachteile!
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  •   ALFPFIN
    (7796 Beiträge)

    19.12.2012 14:12 Uhr
    Es soll ja auch Chefs geben,
    die sich bei Weihnachtsfeiern blamieren, dass einem gruselt. Habe ich selbst auch schon erlebt. Wenn ein Chef plötzlich, weil Weihnachten ist, den jovialen, ach so freundlichen Chef heraushängt und dabei in so viele Fettnäpfen getreten ist, das man sich fragen muss, wie er da wieder herauskommt. grinsen

    Meisten benehmen sich diese Kerle nach Weihnachten wieder wie üblich, nur "hoch 2", damit auch jeder merkt, dass Weihnachten vorbei ist.
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  •   andip
    (11241 Beiträge)

    19.12.2012 12:08 Uhr
    Diese
    Tipps kommen ein bisschen zu spät. grinsen
    Die meisten betrieblichen Weihnachtsfeiern dürften schon gelaufen sein.
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  •   joka
    (9833 Beiträge)

    19.12.2012 12:21 Uhr
    Nach der....
    Weihnachtsfeier ist vor der Weihnachtsfeier...
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