Der Einstufung des Kraftwerkbetreibers nach handelt es sich um Meldekategorie N (Normalmeldung). Es handelt sich demnach um einen Vorfall geringer sicherheitstechnischer Bedeutung. Der Kraftwerksbetreiber ließ die betroffene Baugruppe zunächst austauschen und nach der Reparatur wieder einsetzen.

Keine Auswirkungen für die Außenwelt

Die Baugruppe dient zur Brandfrüherkennung in den Fluren und Treppenhäusern des Betriebs-, Warten- und Schaltanlagengebäudes. Vom Ausfall der Meldung waren den Angaben zufolge keine automatischen Brandschutzmaßnahmen betroffen. Die Brandmeldesysteme in den anderen Räumen des Gebäudes waren demnach nicht betroffen. Das Ereignis war laut Atomaufsichtsbehörde daher von geringer sicherheitstechnischer Bedeutung. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf Personen, Umwelt oder den Betrieb der Anlage.

Seit 1975 werden meldepflichtige Ereignisse in Kernkraftwerken den atomrechtlichen Aufsichtsbehörden der Länder nach bundeseinheitlichen Kriterien gemeldet. Ziel des Meldeverfahrens ist es, den Sicherheitsstand der Kernkraftwerke zu über­wachen und mit dem Rückfluss der Erfahrungen weiter zu verbessern. Die konsequente Verfolgung von meldepflichtigen Ereignissen in Kernkraftwerken erlaubt es, Mängel frühzeitig zu erkennen, dem Auftreten ähnlicher Fehler in anderen Kernkraftwerken vorzubeugen und die gewonnenen Erkenntnisse in sicherheitstechnische Verbesserungen einfließen zu lassen.