Karlsruhe/Ettlingen/Bretten Sturmtief Eugen fegt über Karlsruhe: Polizei muss bisher zu 15 Einsätzen ausrücken

Wer am Dienstag in Karlsruhe das Fenster öffnet, hört "Eugen" lautstark durch die Straßen pfeifen. Und so ein Sturmtief geht selten spurlos vorüber: Bis zur Mittagszeit wurden insgesamt 15 Sturmschäden im Landkreis Karlsruhe bei der Polizei gemeldet.

Die gute Nachricht vorweg: Verletzte gibt es nach aktuellem Stand durch Sturmtief keine, bisher wurden der Polizei ausschließlich Sachschäden zugetragen. Seit 9.30 Uhr habe es innerhalb Karlsruhes zehn Fälle von umstürzenden Objekten gegeben.

"Meist waren dies fallende Straßenschilder, die parkende Autos beschädigten", wie die Pressestelle der Polizei auf Anfrage von ka-news.de berichtet. In der Wilhelm-Hausenstein-Allee in der Nordweststadt sei zudem ein Baum auf den Radweg gestürzt, der jedoch zügig von der Feuerwehr weggeräumt worden sei. 

Trampolin fliegt in Baumkrone

In Bretten hat sich durch den Sturm ein besonders kurioser Einsatz ereignet: Ein Trampolin sei vom Wind in einige Baumkronen gehoben worden, so die Polizei. Darüber hinaus habe man im Landkreis Karlsruhe bisher fünf weitere Fälle von Sturmschäden verzeichnet, genauer gesagt in Ettlingen, Philippsburg und Bretten.

Hier mussten laut Polizei Äste von der Fahrbahn geräumt oder Beschädigung durch herabfallende Objekte aufgenommen werden. Potenzielle Verkehrshindernisse seien allerdings rasch beseitigt worden - ohne den Verkehr zu beeinträchtigen.

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