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Karlsruhe Zu wenig Wohnheimplätze: Schlechte Noten für Studentenwerk Karlsruhe

Der Studierendenverband Die Linke.SDS hat in einer Erhebung die Studentenwerke in Baden-Württemberg auf die Kernbereiche Wohnen und Verpflegung geprüft. Das Studentenwerk Karlsruhe erhielt hierbei überwiegend schlechte Noten. Das größte Problem sehen die linken Studierenden im Bereich Wohnen. Hier schnitt das Studentenwerk Karlsruhe besonders schlecht ab.

Wie der Studierendenverband Die Linke.SDS mitteilt, konnten die Studentenwerke Stuttgart und Freiburg mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich um einen Wohnheimplatz beworben haben, aufnehmen. Das Studentenwerk Karlsruhe hingegen musste etwa Dreiviertel der Bewerbungen ablehnen - ein ähnliches Bewerberverhältnis sei lediglich beim Studentenwerk Mannheim vorzufinden.

"Situation in Karlsruhe ungenügend"

"Das Studentenwerk Karlsruhe muss seine Wohnheimkapazitäten deutlich erhöhen", so das Fazit von Julien Ferrat, Mitglied im SDS-LandessprecherInnenrat. Dass einige Studierende sich auch auf dem freien Wohnungsmarkt umsehen würden, sei richtig. Dennoch bleibe für die meisten, die sich bewerben, ein unkompliziertes Zimmer im Wohnheim die erste Wahl. "Die Situation in Karlsruhe ist gerade in Anbetracht steigender Mietpreise als ungenügend zu bezeichnen", urteilt Ferrat.

Etwas besser sei in der Fächerstadt die Situation im Bereich Verpflegung. Hier verlange das Studentenwerk Karlsruhe für das Standard-Menü 2,40 Euro und liege damit im Landesdurchschnitt. "Dafür gilt es anzumerken, dass es vergleichsweise häufig zu Beschwerden hinsichtlich der Qualität kommt. Auf Allergien und Nachhaltigkeit wird zudem nur unzureichend geachtet." So habe das Studentenwerk Karlsruhe eine rein pflanzliche Menü-Linie nicht im Angebot. Insgesamt sei die Verpflegung in den Mensen mangelhaft.

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Kommentare (6)
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  •   samson
    (199 Beiträge)

    13.11.2012 19:42 Uhr
    vielleicht...
    ...kann man ja mal bei den oertlichen bestattungsunternehmern nachfragen, da sind sicher auch immer ein paar schlafplaetze frei.
    das bestattungsgeschaeft floriert und ist nicht unterzukriegen.
    und schonmal probeliegen, das hat doch was.

    gut n8
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  •   Gelbsocke
    (3959 Beiträge)

    13.11.2012 13:47 Uhr
    Was
    für ein Management.

    23.700 Studis und wer hats geahnt?
    Heutzutage will wohl keiner mehr Geld verdienen sondern nur abzocken.

    Leute die sich auf die Hinterbeine stellen um nachhaltig Fürsorge zu leisten sind nicht nur Mangelware sondern scheinbar unerwünscht.

    Beeindruckend ist auch das ein Kaffee am Automaten am KIT um die 90 Cent kostet und die Futterration 2,40.

    Man merke, Studentenwerk ist keine Sozialstelle sondern eine Firma die auf Profit arbeitet und nichts anderes.
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  • unbekannt
    (76 Beiträge)

    13.11.2012 12:34 Uhr
    Haustierverbot
    wir sind keine Studenten,aber wir bekommen keine Wohnung in Ka weil da anscheinen ein Haustierverbot herrscht.Von 10 Angeboten sind immer ca 8 Wohnungen wo Tiervervot ist.Wir haben eine katze und die ist 15 und werd nen Divel tuhn zie deswegen abzugeben.und werde auch niehmals direckt nach Ka ziehn.Da treibt es mich eher zurück na Düsseldorf.
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  •   Gelbsocke
    (3959 Beiträge)

    13.11.2012 13:50 Uhr
    Man
    gibt die Katze nicht an!

    Kleintier im Käfig zuzusagen.

    Wenn sich kein Nachbar beschwert weil alle Vögel im Garten gekillt werden oder die Hütte nach Katzenpipi müffelt gehts in Ordnung.
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  •   zozimura
    (1980 Beiträge)

    13.11.2012 10:00 Uhr
    Standardmenü 2,40 € / Skandal!
    Und für so viel Kohle wird weder Rücksicht auf Allergien und noch weniger auf eine nachhaltige Bewirtschaftung in der Landwirtschaft gelegt? Hallo ihr Postsozialisten, fördert doch die Karlsruher Studenten mit der Kohle eurer ehemaligen SoZi-Götter und den Pensionen von Lafontaine und Gysie und Co.
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  •   orakelka
    (1910 Beiträge)

    13.11.2012 07:38 Uhr
    Wir brauchen in diesem Land
    überall bezahlbaren Wohnraum und zwar für die die in den Städten schon lange leben. Da interessiert mich die Wohnsituation von einem Studenten einen Sch........!
    Das Gesülze wie schlecht es denen geht, geht mir schon lange auf den Senkel, da geht es zig Tausend in Deutschland bedeutend schlechter.

    Es wird Zeit, das man sich um das "VOLK" kümmert un
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