Karlsruhe Symposium am KIT: Wie bewältigt man Datenberge?

In allen Wissenschaftsdisziplinen steigt die Menge der Daten rasant an. Durch Experimente, Beobachtungen und Simulationen werden gewaltige Datenmengen produziert. Für die Wissenschaftler stellen diese gleichzeitig neue Möglichkeiten und große Herausforderungen dar. Die weltweit führenden Experten treffen sich am 25. September zum Symposium "The Challenge of Big Data in Science" am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

"Das Thema der großen Datenmengen wird international prägnant als Big Data bezeichnet", erläutert Achim Streit, Direktor am Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT, in einer Pressemitteilung.

Spitzenforschung, wie etwa die Entdeckung des Higgs-Teilchens in diesem Jahr sei ohne Big-Data-Kompetenz nicht mehr vorstellbar. Das KIT war hier unter anderem mit GridKa beteiligt, dem deutschen Rechen- und Datenzentrum für den Beschleunigerring LHC am CERN. Rund 25 Petabyte, die Datenmenge, die auf 5 Millionen DVDs passt, wurden hier gespeichert und analysiert. Diese Erfahrung im Umgang mit Big Data wird am KIT im Projekt "Large Scale Data Management and Analysis" (LSDMA) konzentriert und für weitere Wissenschaftsbereiche wie Batterieforschung, Systembiologie und Gehirnforschung weiterentwickelt.

Zu den Vortragenden des Symposiums gehören Alexander Szalay, Begründer des Forschungsfeldes Big Data und ehemaliger Chef-Datenanalyst des Projekts Sloan Digital Sky Survey, mit dem das Universum kartiert wurde, sowie Leibnizpreisträger Peter Sanders und Robert Sinkovits, der Informationen über den Supercomputer Gordon bereit hält.

Weiter zum vollständigen Programm der Veranstaltung.

Symposium "The Challenge of Big Data in Science"
Dienstag, 25. September, um 9 Uhr, Aula des FTU am KIT-Campus Nord,
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen

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