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Karlsruhe Rekord: Knapp 24.000 Studenten am KIT

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) studieren im Wintersemester 2012/2013 so viele Menschen wie nie zuvor: Unter den aktuell 23.905 Eingeschriebenen sind 4.708 Studienanfänger, so das KIT in einer Pressemeldung. 917 von ihnen sind demnach weiblich, 1.127 kommen aus dem Ausland. Auf den doppelten Abiturjahrgang in Baden-Württemberg, der in diesem Jahr hohe Anfängerzahlen erwarten ließ, hat sich das KIT mit Mitteln aus dem Programm "Hochschule 2012" des Landes Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren vorbereitet.

Gegenüber dem vergangenen Jahr sei die Zahl der Studenten am KIT noch einmal um 1.500 auf die nun knapp 24.000 gestiegen, heißt es in der Pressemeldung. Der Frauenanteil betrage aktuell 27 Prozent (6.422), 16 Prozent der Studierenden kommen nach KIT-Angaben aus dem Ausland (3.859).

Neue Studiengänge gut angenommen

"Die meisten Studienanfänger gab es wie in den Vorjahren in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in den Wirtschaftswissenschaften. Gerade in diesen stark nachgefragten Fächern hat das KIT in den vergangenen fünf Jahren 1.100 zusätzliche Studienplätze geschaffen", so Alexander Wanner, als Chief Higher Education Officer verantwortlich für die Lehre am KIT.

So habe die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften die Zahl ihrer Studienplätze im Wirtschaftsingenieurwesen um knapp 40 Prozent auf 555 erhöht. Die Fakultät für Maschinenbau hat mit Mechatronik und Informationstechnik sowie Materialwissenschaft und Werkstofftechnik zwei neue Bachelor-Studiengänge eingerichtet und biete nun insgesamt 820 Plätze. Großes Interesse hatten die Bewerber auch an dem neuen Bachelor-Studiengang "Wissenschaft, Medien und Kommunikation" sowie am Bachelor-Studiengang Architektur, so die Meldung.

Mehr Platz: Neues Lernzentrum für das KIT

Beim Studienstart in die bei Schülern häufig als schwierig geltenden MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) unterstütze das MINT-Kolleg Baden-Württemberg, eine gemeinsame Einrichtung von KIT und Universität Stuttgart. Ziel der studienvorbereitenden und studienbegleitenden Kurse ist es, den Übergang von der Schule in die Hochschule zu erleichtern und die Abbrecherzahlen zu verringern. Seit Start des MINT-Kollegs vor einem Jahr hätten insgesamt 2.500 Studieninteressierte und Studierende das Angebot genutzt.

Die räumlichen Kapazitäten seien derzeit allerdings voll ausgeschöpft, so Alexander Wanner. Für Neubauten und Anmietungen habe das Land dem KIT über die Ausbauplanung 2012 bisher 6,4 Millionen Euro zugesagt. Sie fließen unter anderem in den Bau eines Lernzentrums auf dem Campus Süd, das Ende 2013 fertig sein soll: mit drei Seminarräumen, jeweils einem Biologie- und einem Chemiepraktikum, 90 Arbeitsplätzen und einer Lounge für Studierende. "Das Lernzentrum wird beim Raumbedarf sicher für Entlastung sorgen, angesichts der steigenden Studierendenzahlen bleibt er aber weiterhin sehr hoch", sagt Wanner.

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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    13.12.2012 14:39 Uhr
    20.000
    Fachkräfte, die in wenigen Jahren dem notleidenden Firmen zur Verfügung stehen. Da will ich aber kein Gejammer mehr hören.
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  •   andip
    (9750 Beiträge)

    13.12.2012 11:57 Uhr
    Und wo
    bleiben hier die,die immer behaupten,man bräuchte keine Studenten und die sollten gefälligst arbeiten gehen? zwinkern
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    13.12.2012 08:12 Uhr
    Was sagt dazu eigentlich
    Chief Sitting Bull?

    Um gut zu sein, muss man - mit Ausnahme von Schauspielern - man selbst sein. Wenn man andere nachahmt und sei es nur sprachlich, ist man nicht man selbst.

    Ob an Universitäten oder in Unternehmen, diese krampfhafte - weil ausschließliche - Verwendung englischer Positions- und Funktionsbezeichnungen ist ein Hinweis darauf, dass irrelevante Menschen wichtig tun. Ein Sandkastenspiel sozusagen; Kindergarten.

    Und komm mir keiner mit "international". Wenn in einer englischsprachigen PM englische Bezeichner verwendet werden, ist das völlig ok. Gerne können die Leute sich auch zweiseitige Visitenkarten gönnen, aber wenn man sich auf Deutsch offensichtlich an deutschsprachige Leser richtet, dann spricht nichts dagegen das durchweg zu tun. Oder ist es notwendig sich sprachlich durch so ein Gschiss aus den Niederungen der eigenen Stadt abzusetzen?
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  • unbekannt
    (701 Beiträge)

    13.12.2012 10:15 Uhr
    Geistiger Durchfall?
    Ich denke schon.
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  •   Gelbsocke
    (3959 Beiträge)

    13.12.2012 09:33 Uhr
    Ich
    frag mich jetzt gar nicht ob ein Bachelor oder ein Master sowas lesen und verstehen kann.
    Ganz zu schweigen von dem restlichen Verwaltungs-Wasserkopf.

    Das Management für Designermanagement evtl.
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  •   Gelbsocke
    (3959 Beiträge)

    13.12.2012 05:48 Uhr
    24.000
    Das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Demnächst wird wohl ein Klappstuhlverleih auf dem Campus eröffnet weil die Sitzplätze in den Hörsälen überhaupt nicht mehr ausreichen.
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