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Karlsruhe RCDS Karlsruhe warnt vor steigenden Studentenzahlen

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Karlsruhe (RCDS) begrüßt in einer Pressemitteilung die gute Einwerbung von Drittmitteln am KIT im Jahr 2010. Gleichzeitig warnt der RCDS aber vor den Folgen weiter steigender Studentenzahlen in Baden-Württemberg. Die Qualität der Lehre sei dadurch in Gefahr, heißt es.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Jahr 2010 insgesamt 273,5 Millionen Euro Drittmittel eingeworben -  das entspricht rund 876.600 Euro pro Professorenstelle.

Der Vorsitzende des RCDS Jürgen Walter freut sich über die gute Leistung und die Vorbildfunktion des KIT: "Die Drittmittel sind für uns heute wichtiger Teil der Hochschulfinanzierung geworden. Nach der Abschaffung der Studienbeiträge und vor dem Hintergrund weiter steigender Studentenzahlen müssen die Universitäten ihre Finanzierungsmodelle reformieren und die Drittmitteleinwerbung deutlich verstärken. Das KIT hat hier eine Vorbildfunktion übernommen."

Qualität der Lehre in Gefahr

Mit 23.700 erreicht die Zahl der Studierenden auch am KIT im laufenden Wintersemester einen neuen Höchststand. Aber für die kommenden Jahre wird laut RCDS die Nachfrage nach Studienplätzen in Karlsruhe nicht sinken. Henrik Schürmann, stellvertretender Vorsitzender des RCDS, sieht in dieser Entwicklung auch eine Gefahr für die Studienbedingungen: "Eine Anhebung der Studentenzahlen bei Vernachlässigung der Qualität ist nicht akzeptabel. Wir müssen ebenso in Lehrpersonal und Ausstattung investieren, um das gute Niveau halten zu können. Des Weiteren muss die studentische Infrastruktur verbessert und mehr studentischer Wohnraum geschaffen werden."

Außerdem liege Karlsruhe bei der Unterversorgung mit Wohnraum an erster Stelle in Deutschland, so der RCDS. "Wir fordern, dass die kommenden Erhöhungen der Studentenzahlen am KIT nur unter der Bedingung erfolgen, dass Studieren in Karlsruhe mit gleichbleibend hoher Qualität möglich ist, sowohl in der Lehre als auch im studentischen Leben", Jürgen Walter.

Siehe auch:

KIT auch ohne Elite-Titel auf Wachstumskurs

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Kommentare (7)
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  •   Freddy
    (238 Beiträge)

    15.11.2012 21:27 Uhr
    Fundichristen und/oder Rechtsradikale
    Das sind fast alle Studentenvereinigungen/verbindungen.

    Nein danke.
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  • unbekannt
    (76 Beiträge)

    15.11.2012 19:23 Uhr
    studierte
    sind schon lange out.Jeder selbständige unternemer weis das die nicht anpacken können und eigendlich unbrauchbar sind.Nix gegen studierte aber irgendwan ist schluss.mit mausklicken und ms office bekomm ich keinen PC oder Schaltnetzeil oder Verstärker ,E-Herd,Microwelle,DVD,Repariert.Datt jeht nur mit Schraubendreher Löhtkolben und Messgerät.
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  •   alpinium
    (5597 Beiträge)

    15.11.2012 11:24 Uhr
    Statt Forderungen zu stellen
    sollte der RCDS mal seine studierten Köpfe nehmen und ein paar Lösungsvorschläge präsentieren. Man will sich doch als CDU-Anhängsel sicher wirtschaftsnah geben, da heißt es dann mal selbst aus dem Quark kommen und nicht beim Staat oder der Kommune immer nur fordern.
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  •   Torflut
    (2209 Beiträge)

    15.11.2012 09:17 Uhr
    Es gibt
    bald nur noch studierte.
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  • unbekannt
    (13 Beiträge)

    15.11.2012 10:05 Uhr
    "Studierende"
    Sie sind auch Schlafende, Lernende, Einkaufende, Feiernde, Biertrinkende, Radfahrende, Telefonierende... Die Liste ließe sich nahtlos fortsetzen.

    Wir brauchen geistige Eliten, aber auch eine normal gebildete Mittelschicht und eine tatkräftige Unterschicht.

    Wer nichts lernen kann oder will solte zumindest zupacken können. Die Zeiten in denen diie Gastarbeiter die Drecksarbeiten gemacht haben sind vorbei.

    Grüße aus HH.
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  •   haku
    (4104 Beiträge)

    15.11.2012 09:27 Uhr
    Yo...
    Unsere Wirtschaft liefe viel besser, wenn nur 5% studieren würden und der Rest arbeitet in Kohlegruben, Stahlwerken und auf dem Acker.
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  •   zozimura
    (1980 Beiträge)

    15.11.2012 09:10 Uhr
    Nach den Sozies (SDS)
    nun die Schwatten. Und wann kommen die Grünen, Gelben und Braunen?
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